Ophelia II

Die uhren stehen auf see und ruhen weit
Im haar und streifen die krächzenden kriech-
Gründe mit breit gedrehtem namen und brand-
Warten und warten auf das gesicht im haar 
Halten feil die heidenstämme mit den strähnen 
Aus regen und haar und biestmilch aus den lungen
Und das gesicht erwähnen einmal zweimal und doch
Was schwarz war noch einmal zählen eins
Und zwei stück und lang ausgestreckt und auch
Breit mehren die uhren den haaren zu wie
Kreischblüten im see und fall um fall ringel-
Reihen und schnüren dem land zu mit geschmeid
Und ungrader führung in die ausgestreckten haut-
Reifen und das gesicht treibt durchs haar und die uhren
Stehen auf die breiten stücke von victoriablättern
Und der see von grün gedrehten namen und den streifen
Am bauch unterm kreischblütenhimmel mit seinen 
Endemischen uhren und das haar erwähnt im flug
Über die heidenstämme und das cabello de hadas
Im wind und noch einmal aufzählen die namen
Aus denen see und haar und fall sich ringeln 

In die vormilch der lagune mit ihren cadrans 

Ophelia I

Ein gesicht im haar am see
Haar voller gesicht und frohlocken
Im wind und schnabellang am see
Und gaukeln im weiteren grünen und 
Haar im gesicht mit zahnscherben und 
Locken ernst wie seewachs und zwischen beinen
Tümmlerwerk und frohem schaffen und schwarz doch
Haar am see im gesicht und sicht in tonsur von 
Weidenkätzchen und gesicht im see 
Das haar froh des windes breitet im gesicht
Den see vor und ätzt und ätzt 
Breit und nah am gesicht und ganz 
Kein flattern am gesicht und an wimperngrien
Im rücklappen und mehr und mehr schwarz doch
Falz um falz durch das gesicht am see und grün-
Dellen wo zungen befuhren und im gesicht
Haar voneinander gestreckt wie zeiger und
Am see mit meringue-bäuchlein und hauben-
Tauchen und haar im gesicht und in der rest-
Akustik und doch im schwarzen zählen 
Kaustisch und unglaublich weit mit ringen
Um ringen und ringen kasuistische zele-
Brände und im gesicht das haar und anland
Weder nadelspuren noch rohe bissröte und
Nasendrücken am see verzweigt in heulendem
Unglück und nichts hat mehr kontur am see
Und grün streift sich das ufer in das haar 
Am gesicht ab und preis dir feixendes paar

Lippen 

Rollen der Köpfe

güte und granatäpfel:
in einer grauen ecke
und kaum weisser dampf über mehlsuppe
nichts verrät das chignon über den tanz
weissbärtig das brot mit angesetztem messer
über den tanz die drehung des schweren kinns 
der harten hüften und die haut graut nicht
ach den kopf schwer so an deine granatene
brust legen und auf den amorbogen warten
auf seinen sprung aus der grauen
grauen ecke mit mehlsuppe und leichter rötung
von handgelenk und wange und das schimmern des ohrs
unterm haar mit angestztem messer vor dem tanz
schon steigt der dampf nicht weiss und die knie 
warm und voll berühren sich und ich 
holofernes ohne platz in der grauen ecke
leise wird klirren der suppenlöffel am suppenkrug und grau
und graniten die suppe nach klumpen 
nach klumpen vom bart muttern aus dem knopf
in der mitte der schale und vor dem eintauchen 
nimm das kinn vom gelenk und in der grauen ecke
erinnerung an die fabrik im blau der latzhose meinen kopf
in diese hand legen noch vor dem tanz bitte ich
der sich nicht spiegelt mit seinem kamelhaargesicht
nicht einmal im griff des suppenlöffels mit einer hand
da steht für dein blaues doppelkinn und ja auch das messer
dunkel in der grauen ecke