Resultate

Mit der Nase in einem Tiger wühlen.

Die rosenblättrige Vorwärtsbewegung

steht auf Milchfüssen im Phosphatland.

 

Die Talgdrüsen vereinigen sich

über der Rodung: wo Wälder wuchsen

reiben sich die leuchtenden Felle des Morgens aneinander

 

und die Rhinophyme hoffen auf die Gesellen

die ihnen die brüllende Waage auspicken:

und die Schnauzhaare kitzeln meine Nase.

Amok

So viel nimmt mir die Vorfahrt:

lauter Sperrangeln und Black Fridays

Vorworte und Vororte. Ich laufe in den Amok

 

der Poesie: mein Kriss ist nicht sorgfältig

meine Augen sind blind vor Sichtweisen

und mein Körper zerfällt in Fetische.

 

Und ich laufe durch die Regale

und schlucke die Mikrofilme

und verteile auf öffentlichen Plätzen

 

rasiermesserscharfe Karteikarten mit Ohnmacht.

Rollen der Köpfe

güte und granatäpfel:
in einer grauen ecke
und kaum weisser dampf über mehlsuppe
nichts verrät das chignon über den tanz
weissbärtig das brot mit angesetztem messer
über den tanz die drehung des schweren kinns 
der harten hüften und die haut graut nicht
ach den kopf schwer so an deine granatene
brust legen und auf den amorbogen warten
auf seinen sprung aus der grauen
grauen ecke mit mehlsuppe und leichter rötung
von handgelenk und wange und das schimmern des ohrs
unterm haar mit angestztem messer vor dem tanz
schon steigt der dampf nicht weiss und die knie 
warm und voll berühren sich und ich 
holofernes ohne platz in der grauen ecke
leise wird klirren der suppenlöffel am suppenkrug und grau
und graniten die suppe nach klumpen 
nach klumpen vom bart muttern aus dem knopf
in der mitte der schale und vor dem eintauchen 
nimm das kinn vom gelenk und in der grauen ecke
erinnerung an die fabrik im blau der latzhose meinen kopf
in diese hand legen noch vor dem tanz bitte ich
der sich nicht spiegelt mit seinem kamelhaargesicht
nicht einmal im griff des suppenlöffels mit einer hand
da steht für dein blaues doppelkinn und ja auch das messer
dunkel in der grauen ecke