Artikel mit dem Tag "tagesgedicht"



tagesgedicht · 21. März 2018
So möchte ich einen Ledergesang anstimmen – mit dem fleischigen Teil meines Herzens hoch aufgerichtet in die basische Zärtlichkeit zu den Augen und zur Tollheit: eine Art Kronleuchter aus Sehnen und Sehnen unterm Schraubenfuss der Praxis ein Igelpfad zwischen Tropfen und Blei und gereckt in den Büschen kauern halb Indianer halb Dominikaner. So möchte ich klopfen auf die ockerfarbene Flaschenbürste und auf die Perlmuttblätter in der Hitze und Unaussprechlichkeit von Lauten die wie...
Meldungen von Anatomie · 14. März 2018
Meine Lippen springen – und im All-Kehlkopf verstört das Pfeifen der Antennen die Lichtwürfe in der Konstanz ihres Zitterns und über der Atacamawüste schliesst sich die Blende und das Salz und die Artemia schütten die Rosarosse der Beginne und Vorkehrungen mit kampflosen Augenaufschlägen und forschenden Schlürfgeräuschen zu und die gerollten Muster in den Handlungsansätzen ebenso wie die Sätze der Mutter (oh diese parataktischen Andersweitigkeiten der Provinz!) schlüpfen wie...
Meldungen von Anatomie · 24. Januar 2018
Diktatur des Staunens: Vor-Schrift für eine Öffnung – und Gänse in ihrem Sträflingskleid am Saum der Perspektiven: keine noch so zugenähte Kluft vermag über das Kielwasser zu täuschen das sein auseinanderstrebenden Knochen im Winterhimmel zeigt: Hingabe von Luft in Passwörtern vor Vor-Toren hinter deren Beulen im Ventilatorfauchen an Zettelkästen-Ärschen geschnipselt wird denen Zähne wachsen und niemand bemerkt die Kraft für die ich Edison spiele: Stufe um Stufe und ohne...
26. November 2017
22. November 2017
Noch warten keine Wühltische auf mich – die Preisschilder baumeln im Ausschnitt – windlos liegen die Kissen – heisses Öl spritzt auf meine Schulterblätter – mit geschlossenen Augen und zuckendem Mund zähle ich auf die restlichen Küsse für das Weggeld. Im Schatten eines fallenden Blattes und stolz krümme ich mich über das Häufchen und halte meine spröden Hände darum: niemand spuckt auf dieses Wehr in dem preislos baumeln die restlichen Bilder und summenden Nerven und in meinem...
06. September 2017
Ich bin deine Rosung und du bist meine Herzung. Wir haben Umschwung: und rundum Ist die Stille und die Mulden im Bett. Die Beruhigung ruft mit barem Fuss Nach deinen Rudeln von Küssen und Nach meinem Handeln von Glut. Du bist meine Herzung und ich bin deine Rosung - Ein grosses Tun über den Bund Hinaus in die Tusche des uns - Wir treten aus der Schonung in die Waldung.
23. August 2017
Mitten im Schneckenklee führe ich dich ein: oben und unten gleich lang und keine Draufsicht. Entfernt erinnern wir uns an das sagenhafte Jucken. Während Schluckmomenten hältst du die Handreissschiene wie ein Instrument der Ergötzung und ich unterm Reissbrett überströmend von Speichel und Jugend – und vergesse nicht die Gnadenlosigkeit der Ringmuskeln und die Gedankenlosigkeit des Kehlkopfs: ich höre noch das Schaben an der Zellulose in den Plicae transversae – und ich denke an die...
16. August 2017
Der Ball ist im Lager: sattes Leder – die Leber eines Hais oder ambre gris – und es taut in den Beckenbereichen der Grossmütter: nur noch die eine Parade zur Vervollständigung einer strafferen Leihvaterschaft. Andere Bälle unterliegen den Gezeiten aus rarifiziertem Trauma und unkostbaren Luftwegen: sinken als wären sie geflüchtet in die eingedickten wärmedemmenden Schichten eines Totmanns. Die Fatigue rollt über die Scherben des Stoffwechsels nicht unversehrt hinweg: um ihre...
14. August 2017
Denkt nicht an Frühling und an Äther – an keine Rotstifte und Destillate – an keine bronchiale Brachialphasen – und mögen sich die Koordinaten auch blähen: aufgesessen wird immer: Spulen wringen und in von Estern angereicherten Grübchen verdunsten Gepflogenheiten und laufen Vorsichten und Versprechen ein – Sämiges Charadenmaterial für Bock und Zicke in den Spülkästen der Bildschirme: kühl verwirbelt liegt es anders, russischer auf Bauchdecken und Karotidensträngen: sto gramm...
08. August 2017
Haftungsausschluss: keine disziplinarische Antwort mehr für ungebändigte Schienbeine und das gehäufte Schlucken von Kaffee. Während des Schlitterprozesses gelingt in seltenen Fällen eine sensomotorische Verstärkung des Taumels mittels Bergung des Kopfes in den Achselhöhlen. Das Abstossen und gleichzeitige Erhalten des khakifarbenen Bolus dem das Rollen abhanden gekommen ist noch bevor er die Zunge an die obere vordere Gaumenplatte drücken konnte um den dafür angemessenen Laut zu...

Mehr anzeigen