Artikel mit dem Tag "nov16"



25. November 2016
Aufwachen aus dem blinden Vorgesehenen und noch nicht Zermahlenen Zeichen — bildgebender Zahnradlauf hinab in die Wagenburgen Des Zuträglichen. Ich als minimale Lösung von vermauerten Träumen. Seht wie die Skelette auf der Suche nach Kristallen Pendeln über die Weiden des Alltags! Ich als Lösung von eben erbauten Unruheläufen — im Rücken die Donners Und im Initialen die Aufstiege zum Erträglichen. Aus dem bildenden Vorgeschehen Heraus ist nicht zu erzählen: bleibt Die Stunde in...
24. November 2016
Bäume werden Menorahs — Das ganze Licht kommt jetzt Durch und durch. Was brannte Verklumpt und erdig liegt es da. Die Zeit nimmt immer mehr ab Auch sie verklumpt Wie der Zucker im klammen Kellerloch. Ein rasender Spott ruht auf dem Land: Die Bräune breitet sich aus Und das Rauschen von salzigem Licht Noch mit Milde aber bald Wie ein Springflut bis ins Hirn Das bereits zum Saugen die Lippen spitzt. Und von den Bäumen hängen Die Sterne wie Früchte und tropfen Ihr altes Licht auf uns Die...
16. November 2016
Was heisst hier Nachrichten? Nisten nicht Rahmvögel Auf dem Korn des Erstatters? Die morschen Flanken der Fakten Unterm Hagel der Meinungen und Das zaghafte Leuchten der Neigung Überm Wintergriess verschatten Das Wieseln der Vielbeiner Denen die Zukunft gehört Die Zukunft ohne Limited editions Spannungsabfälle und Halbwertszeiten Dort in der Erde Die uns erwartet.
15. November 2016
Eingestülpt in mich Mein Handeln. Pflanze -- Anemone oder Mimose. Die Zeit schliesst ihre Braue über mir. Die Erde dauert. In ihrem Lehm In ihrem Dämmern steckt Mehr Licht als im Behändigen All der Dinge -- das Rauschen Ist eine Stimme voll Kies Die Wahrheiten voll Meinungen Elaboriert. Die Lippen der Angst -- Die Lippen der Angst umschliessen Wie steinhöhlendes Rieseln den Berg Der zur Maus geht. Mein Handeln Ein nachtblaues Fell gegen innen Mit den kitzelnden wortlosen Sternen. Ich werde...
11. November 2016
es ist soweit und wieder hat die schminke gewonnen -- das lachen tritt aus ecken und die zäune bekommen ihr recht. es ist entschieden: die spatzen schiessen endlich ohne scheu auf kanonen -- es schwärmen aus die schrecken aus den faktenfreizonen und das ist gar nicht schändlich -- aus bleichgesichtern spriessen die gebisse und schonen nicht mehr gewisse hecken -- vom himmel fallen drohnen. die kaine können küssen. grimassen siegen. flossen sind gewachsen an ohren und zungen werden zecken...
10. November 2016
Ein Handkehrum nimmt in Vergessenheit den stillen Doppelladerzungen ihre Sicherheit. Das Verbleiben der ungehörten Sprachnachrichten in stilsicherer Unschuld gibt Anlass zum Wursteln. Im Geschirr der Därme würgen Verzeihen und Selbstwert um Fassung und Hürde ganz ohne Händeringen.
09. November 2016
Ein Schaulager aus Nutzen und Knäuel von Absichten. Das Licht Die Lenden der Rothaarigen. Das Herz voller Getümmel: Voller Ordner, Vorschau und Vorsicht — Telefongespräche Fast… verbindlich wie die Erde.
04. November 2016
Es gibt nicht den nächsten Tag. Deine Brust mag sich heben – Ein grünes Sicherheitsnetz überm Gerüst – Doch nicht das schwerlippige Schild der Zeit. Es gibt nicht den nächsten Tag. Er ist nicht einmal im toten Winkel. Aus Deckeln hörst du das Rauschen der Abwässere – Und um elf beginnen die Kirchentürme ihren Ruf. Deine Zunge ist schwer wie ein Mühlstein. Es gibt nicht den nächsten Tag. Kalt sind die Stangen des Gerüsts.