Artikel mit dem Tag "Winter"



23. Januar 2017
Die einen proben Das Hervorbrechen der Sonne aus dem Nebel Mit Mitteln Die aus ihren Engen (Aus dem Überdruck) Bisen gegen den Sargdeckel Stemmen oder im Januar An Geräten ihre Oberarme und Bauchmuskeln Stählen gegen die sanfte Zudringlichkeit Der 10’000 Tröpfchen Aufgereiht zwischen den Hügeln Oder im November mit dem Versinken In Ohrensesseln und dem Ringen der Hände Und dem Klauben an ihren linierten Stirnen oder hängenden Mundwinkeln In der gleichen Absicht wie die Bisen- und...
17. Januar 2017
Jetzt ist es besser. Keine Hochzeitskutschen mehr In der Brust und keine Ochsen In den Nieren — nur noch Das entfernte Hüpfen Deines Kerzengesichts Das an mir pickt. Ich könnte aufstehen Und durch den Garten fortgehen In dem die Meisen Über der weissen Erde toben Könnte dieser Zeder widersprechen Die im Park ihren Grünkreis zieht Gegen die Rufe der Kinder an ihrem Hang Ich könnte sogar Briefe schreiben an den entfernten Onkel der Trotz den besten Gaben und Ausgangslagen Wie alle sagen...
10. Januar 2017
Das Kinn schwindet Im Theater des Schnees. Mit Lahmheit bestraft die Äste Und die Stufen mit Verunsicherung begabt. Die Summe aller Ermutigung im Kinn Das schwindet gestützt auf den Pfosten beim Gatter — Hinausschauen aufs gemachte Bett: Entschieden die Entschlossenheit Fahren lassen im Rücken Das Kreischen der Hollywoodschaukel.
07. Dezember 2016
Glühend vor Kälte Wachen die Wasser Auf die nächsten Knöchel. Ein weiterer geht Mit Stroh im Haar Und im Aug ein Glimmen Von Nestwärme und die Strenge Von Kot und Moos in der Nase. Verbrannt von Kälte Bannt er mit seinem Schritt Das Zetern seiner Heimat. Ein Waten in Gletscher — Ein weiterer lässt das Donnern Reissender Ströme unter sich Und folgt den Lettern Seiner Vorgänger im Schneestaub — Als wären sie auf Zehenspitzen gegangen…
02. Dezember 2016
Deutsch und deutlich drängt mich ein widerstand ausgedehnt wie der reif auf dem umbruch aber unmarkiert hinein in den verlust der gesichtsmuskeln -- wenigstens brennen die schlüssel nicht länger wie dietriche! einen augenblick lang schreckt mich nichts mehr -- weder die blaue visage der schuld noch die rote wange der wut -- ich bin nadel und nagel -- ausgestreckt wie ein zeichen im schnee und fühle die härte meiner tränen die mein gesicht durchstechen und die eisige hose meines urins an...
11. November 2016
es ist soweit und wieder hat die schminke gewonnen -- das lachen tritt aus ecken und die zäune bekommen ihr recht. es ist entschieden: die spatzen schiessen endlich ohne scheu auf kanonen -- es schwärmen aus die schrecken aus den faktenfreizonen und das ist gar nicht schändlich -- aus bleichgesichtern spriessen die gebisse und schonen nicht mehr gewisse hecken -- vom himmel fallen drohnen. die kaine können küssen. grimassen siegen. flossen sind gewachsen an ohren und zungen werden zecken...