Artikel mit dem Tag "Sonettenkranz"



20. Februar 2014
Meistersonett 13 IN DEM WARTEN AUF EDEN Was auch immer ich tue Bin ich Gründer von Weden Die wie Perlen der Ruhe - Und ich träume als könnte Dein Geschlecht mich vermummen Und das mir noch Vergönnte Mich (dich befruchtend) verstummen Lassen. Tut nichts zur Sache… Wie ein glückliches Tier Wie ein Hamster die Runde Niemals schliesst halt ich Wache An der offenen Tür - Es beginnt in der Stunde. Meistersonett 14 ES BEGINNT IN DER STUNDE In der Chären in Kunde Übergeht: wenn im Bunde Mit...
17. Februar 2014
ALL DIE SCHÄDEN… VERRÜCKT! Und ich spreche nichts aus Rein gar nichts: verunglückt Ist das Wort von dem aus Ich zu dir balanciere Schon bevor ich es rufe: Ausgerutscht auf der Schmiere Und zertreten von Hufen… Mit der Wucht eines Sturms Der ganz ohne Ziel - Was für Stürze und Schäden! Jeder Fall von dem Turm Ist der Rede zu viel In dem Warten auf Eden.
17. Februar 2014
AUS DER OFFENEN WUNDE Quäken Neins wie die Enten Und verzerren im Bunde Mit den Füchsen als kennten Sie den Ausgang vorm Ende Die Visagen der Frauen Zu dem Lächeln das wendet Das Gewissen zum Pfauen: In dem Keckern erleben Wir ein Eden wir Männer… Mit den buschigen Schwänzen Ist die Stirn zu umweben Wie mit Lorbeer. Als Kenner Werden wir uns bekränzen!
15. Februar 2014
IN DER STILLE DER NACHT Schlägt mein Herz wie Schritte Auf der Treppe. Erwacht Lausch ich drauf und erbitte Dass zu mir du doch kämst. Tief in meiner Mitte Dass nach mir du dich sehnst Pocht das Blut. Den Ritten Die getan auf ihm wurden Sinnt der Körper noch nach… Und ich liege erstarrt In der Kälte und wach. Müll und Most auf Hurden… Hab vergebens geharrt.
14. Februar 2014
ALS KÄM’ ALLES ZURÜCK Die Umarmungen Laute Der verlegene Grimm Wie ein Wind aus der Flaute… Und ich sage noch - wir! Und dann senk ich das Kinn. Wie ein Ochs bin ich hier In die Arbeit gebückt In die Erde des Redens Die dem Schweigen entgegnet Mit dem Kehllaut des Wunders. Selbst die Pflugspriet gesegnet Von dem Blut des Erredens Aus der offenen Wunde.
09. Februar 2014
ES GIBT NICHTS ZU BEREDEN. Als fiel alles zurück Auf den Anfang auf eben… Der Moment reisst ein Stück Aus der Zeit. Es entstehen In den Mustern die gestern Voll von echtesten Gesten Sedimente des Flehens. Und die Kinder erlernen Wie die Muster mit Wörtern Und Geschick zu erweitern Sind - ein Spiel vom Entfernen… Wir ertrinken im Schlick. Als käm’ alles zurück.
30. Januar 2014
HAB DAVON NICHTS BEWAHRT Von den offenen Türen Kann nur selten noch spüren Eine wärmende Art In den eigenen Werten… Was gewesen - verglüht. Was geworden - bemüht. Sind vergessen im Werten… Nichts gibt's das sich bewährte Ausser Gleichmut und Härte Ausser Rührung und Schmähung - In den Kammern des Lebens Ist die Liebe die Blähung… Es gibt nichts zu bereden.
22. Januar 2014
Ich - in Übung der Wacht Ganz abgeschlafft. Nichts vollbracht Ausser Vorwurf und Flucht. Ich - gehockt in die Furcht Vorm Schablonen-Disput Den du anlegst an das Gut Das ich rette aus dem Tag. Muss sich drehen das Rad Durch den Eifer des Hamsters? Stehe müd unterm Fenster Deines Willens… Gespart An der Gier des Verdrehens Und am Mut des Gestehens. Hab davon nichts bewahrt.
20. Januar 2014
Eines Kusses Erkenntnisse Wie die Glut von Hornissen Die der Höhe entrissen In der Wucht der Saison. Und begriff’s die Raison Nicht mehr länger wär’s plaisant. Was gering in dem Rayon Noch vibrierte ein bisschen Hisste Flagge der Scham… Und mein Kopf lag als Frucht In dem Weissen der Bucht Deiner Brüste… Im Schacht Einer Treppe der Hahn… In der Stille der Nacht.
18. Januar 2014
In dem wirklichen Licht Ist geschehen am Fleisch Die Erwägung. Und beige Ich ertrage das Gewicht. Hat gemundet die Maische? Ich erblicke’s im Gesicht: Du erwogst den Verzicht. Hast gewusst, was ich heische? Was gemeint war ist nicht Was geworden aus Eis. Lass uns suchen die Hemmnisse Im Verwirklichten nicht… Und wie brennen ich weiss Eines Kusses Erkenntnisse!

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