Artikel mit dem Tag "Schweiz"



20. Oktober 2015
Die Brüche paradieren In Kleidern der Marke „Kaisers neue Kleider“ Mit Nasen wie Darth Vader. Es gibt noch viel zu tun: Ein schwindendes Seufzertum Ist eines der Anzeichen Für das Arge der ARGE. Eine Art Land wie ein Muskel: Ein Popup-Fenster voller Knochen: Die Toten haben angefangen Sich selbst zu begraben! Und die gesteigerte Wahrnehmung der Prozente Führt nicht zu mehr Klarheit: Sie bringt nur die Trophäen heim Die uns die Aktionisten versprochen haben. Die selteneren Summen...
01. August 2015
Rasenmäher schaffen Lagunen. Der Raddampfer schlägt Die Sahne des Vormittags. Die Feiertümer setzen an den Sandbänken von Mall & All an — Laufende Kosten der Ermittlung Eines Mittelwerts der untiefen Kaiserschnitte. Alles ist schon vorbereitet. Huckepack auf den Arm genommen Erhebt die Staatsbürgerschaft Einen Taumel in der Schale Bis obenhin gefüllt mit Demenz Redundanzen Tafelwerk und Rekurrenzen Sowie notabene auch Ein wenig Schüttelruhm und Bütteltum Aber vor allem Vergessen...
02. Mai 2015
Es ist wahr Ich habe dich verlassen — Es gibt mehr als dich Befremdliche Schönheit Mit deinen Buben. Ich bin ein Held. Auch das ist wahr Denn alle glauben es Weil man es schon so lange erzählt. Damals gab es keinen anderen Weg Als zu dir und mit dir — Du verbranntest meine Sinne Mit deiner geschmeidigen Haut Und dem Leuchten deiner Augen Und deinem plötzlichen Zorn — Hellas war fern und finster Der Osten in deinen Gesten. Die Heimat mit ihren Schafsdienst Und ihren Quadrillen des...
22. April 2015
Verästelung & Verblätterung — Wo derAugapfel fiel Dort: Abwehr durch Nähe Macht durch Schmiegsamkeit. Lage der Kernglieder: Rapport! Auch ich bin Absalom! Der hochgezogene Rotz Ist Würze der Nation. Die platten Hände scheuen zurück Vor den Spriessen-Sprossen Hinauf! Hinauf! Die Biedermänner in ihren knorrigen Aber farbigen Umhängen kommen aus Anderen Wintern. Die Bändel der Floskeln Wuchsen aus euren Knöchelaugen Weiss & wurmig — Pendeln nicht grotesk Um jeden Schritt…...
20. April 2015
Grützenhafte Götzen der Jahreszeit in Bermudas. Die samenlosen Koffern der Postboten und Die namenlosen Stoffe des Ostgoten- Frühlings: in schlarpenden Tönen Verschluckt er die Os als As und Hält kurz schwer wie eine Hummel Inne und dreht sich auf die andere Seite In seinem vollen Bett Einen Wind lassend Von der Stärke einer Legofigur. Die Bostichmenschen in ihrer Tigerei Noch vor der Käfigung Kippen Kaffee In hostilen Kränzchen der Enge Und zupfen ihre Töchter an Schwänzen Und...
07. April 2015
Aufgestanden jetzt! Dieses Land wartet nicht: Noch lange hängen Die Abrissbirnen Nicht tief genug! Steh auf und jetzt! Noch krümmen sich die Äste Wie die Knochen von Kreisen Denen die Unendlichkeit abhanden gekommen ist In den baren Himmel. Doch schon beflockt Von den Blüten dieses Taumelgeists Doch schon beträufelt Von den Schaumspritzern der Gegenwart… Aufstehen sage ich dir! Wie lange willst du noch warten — Geduld ist eine bürgerliche Tugend Du trostloser Toter! — Wie lange noch...
02. April 2015
Fast nichts wird. Alles verbrennt im Nahleben. Üben die Tauben in ihrem Ruf Etwa Nachsicht? Die Störche In ihrem Klappern etwa Ungeduld? Frage nicht Was deine Hand für dich tun kann Sondern du für sie zu tun bereit bist! Die Verfassung garantiert Die Unverletzlichkeit der Fährten. Wer streicht denn nicht Umher mit aufgesetztem Nachtsichtgerät un verkohltem Gesicht Auf der Suche nach dem letzten Wilden? Auf den Höhen die Wimpel der Freudenfeuer Wie die Augen einer Armee von Spinnen —...
01. April 2015
Unter meiner Zunge haust ein Ameisenhaufen. Meine Gedanken flippern — flippen. Unter meinen Nägeln rasen die Sekunden Rasen wie kreischende Kreiden. Unter unter unter. Gibt es denn kein Halten mehr? Gibt es nur noch diesen Stoff Der immer spröder wird Vom andauernden Befingern? Die Stimmen der Menschen — Gabelstapler des Nichts. Meine eigene Seele eine leere Palette. Und in meinem Herzen So sagt man doch nicht wahr? Dort rauft sich Iwanuschka die Haare! Meine Seele ist ganz dünn Vom...
29. März 2015
Hier ist der Brunnen. Trocken wie mein Rachen. Schwarz umrandet Wie meine Lippen Nach dieser Nacht Nach diesem Wein. Bedenke die Steine! Denke an sie! Höre sie Rumpeln wie Regimenter Deren Marsch lange erschallt Bevor sie die Strassen des Städtchens fluten. Keine List hilft mehr. Ich stehe da vor dem Loch Wie die Rösser der Hochzeitskutsche Die ihre Milchtränen weinen Am Fusse der Hochtreppe. Und das Lachhafte — Hast du es in deiner Scham Auch bedacht? Die Sachen Öffnen keine Welten dir...

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