Artikel mit dem Tag "Samstagderpoesie"



24. März 2014
Von meinem 5. (oder 6.?) Samstag der Poesie wird mir vor allem jene letzte Lesung in der Elisabethenanlage in Erinnerung bleiben, als ich mitten im Gedicht von Richard Exner über Auschwitz von einer etwa 50-jährigen, verlebten Frau attackiert wurde. Sie trat sehr nahe an mich heran und begann, heftig auf mich einzureden. Sie habe jetzt endlich genug von Auschwitz und den Juden, das wisse man ja jetzt. Es gebe hunderte andere Vorfälle, die nicht erwähnt würden, man solle mal an die...
11. Februar 2014
Ursprünglich war ja der Plan, in Regelmässigkeit am 3. Samstag im Monat einen Samstag der Poesie zu veranstalten. Doch es gibt auch das andere Leben. Dieses macht es nun nötig, den Samstag der Poesie vom ursprünglich angeplanten 15. Februar auf den 1. März zu verschieben. Ich freue mich darauf - wieder mit meinem Lieblingsgedicht von Bukowski, das ich hier einfach mal abdrucke: Eine nicht so gute Nacht im San Pedro dieser Welt Unwahrscheinlich dass in mir ein anständiges gedicht ist Heut...
26. Januar 2014
Dieser Samstag der Poesie war eisig. Es war eine wirkliche Prüfung meiner Ausdauer. Es war erstaunlich, wie symptomatisch die erste Lesung war: noch nie hatte ich böse Blicke geerntet bisher, aber am Tellplatz, meiner ersten Lesung, erntete ich insgesamt 4 böse Blicke. Wirklich böse Blicke. Es gab gestern wenig Leute, die bei dieser Eiseskälte stehen geblieben sind, aber es gab sie, und ich danke ihnen. Und wie immer gab es auch jene, die ihren Schritt verlangsamt haben, um einen oder zwei...
24. Januar 2014
... mit Gedichten von Boris Pasternak, Rolf Dieter Brinkmann, Paul Eluard, Charles Bukowski, Robert Gernhardt, Clemens Brentano und andern. Ich freue mich sehr, auch wenn ich erkältet bin - vielleicht ent-kältet mich das Lesen ja!
20. Januar 2014
Gerade sehe ich / erfahre ich, dass am nächsten Samstag der Poesie, am 25. Januar, auch das Lyrikfestival in warmen Räumen statt finden wird. Schön. Ich schliesse mich nicht ein oder ab; ich lese draussen, auf der Strasse. Vom Tellplatz über den Theaterplatz, den Spalenberg, den Münsterplatz, die Mittlere Brücke, vor dem Kunstmuseum. Draussen - nicht drinnen. Worte und Verse verweht, hingegeben den kurzen Momenten des Vorüberschreitens. Alle sind herzlich willkommen.
22. Dezember 2013
Leider habe ich gestern keinen Samstag der Poesie abhalten können. Dies hat mich aber gezwungen, eine 25. Poetisch-Absurde Revue zu verfassen und aufzunehmen. Ich freue mich über das Ergebnis, das ich wie gewohnt in den Abendstunden publizieren werde. Gleichzeitig habe ich (auch hier: endlich!) eine weitere "Lautmeldung" aufgenommen. Dabei habe ich eines meiner Lieblingsgedichte von Thomas Kunst aufgenommen. Es ist ein sehr schönes, wenn auch schwierig vorzutragendes Gedicht. Ich hoffe, ich...
02. Dezember 2013
Es war wunderschön und kalt; am Ende hatte ich fast keine Stimme mehr. Ich war diesmal erstaunt, dass selbst an Plätzen, an denen ich bisher kein Publikum gehabt habe (Tellplatz, Bahnhofvorplatz Gundeli oder gar in der Elisabethenanlage neben dem kleinen Teich), Menschen stehen geblieben und zugehört haben. Ich habe dieses Mal weit mehr Couverts mit Gedichten verteilt als die letzten Male zusammen genommen. Das stimmt mich optimistisch. Viele "Dankeschön" habe ich gehört und Lächeln...
29. November 2013
Bereits zum 3. Mal werde ich morgen durch Basel "Verse streuen", wie ich es nenne: Ich trage an verschiedenen Plätzen und Winkeln Basels rund ein Dutzend meist fremder, aber auch eigener Gedichte vor. Zuhören ist willkommen, Lächeln noch willkommener. Herzlich eingeladen sind besonders jene, die nichts von Poesie wissen wollen!