Artikel mit dem Tag "Okt15"



05. November 2015
Nur gut dass Hämmern & Trommeln Nicken & Schulterzucken Im Heben & Senken Entstehen: im Auf & Ab Im Da und dann Dort. Auch die Kunst Einzudringen in das Wesentliche des Neben- Sächlichen aus dem wird das Haupt- Sächliche im Handumdrehen ist Ein Ding des Aufhebens oder Umdrehens Einer Bewegung: wer liebt Wendet in einem Nicken Im trommelnden Raum der Stille Im klingenden Amboss des Aufschubs (Noch nicht & doch schon) Das Gewand seines Körpers herum: Alles wird sichtbar....
30. Oktober 2015
Ich allein bin entronnen — Was könnt ich noch sagen? Der Rauch steigt auf. Die letzten Flammen Züngeln eifersüchtig darin Und stille ihre Lust. Was ich war — dahin Selbst was ich hätte sein können — Heisser Schotter und kalte Schulter… In all das das da geschah Ohne Erwägung und ohne Bewusstsein Fällt Regen ohne den Durst Der Feuer zu löschen. All dem Bin ich entronnen — wofür? Und was ist da noch zu sagen? Ich glaube nicht mehr an etwas Aus mir — all das hier Dieser Haufen...
28. Oktober 2015
Nimmer wird sein Liebe wie das Was jetzt geworfen im Staub sich windet Wie eine Rippe und bleich von Leben: Ein Damm als Tier Vom Berg geboren — Hinein in den Ablauf. Oh ein klarer Schnitt Scharf und unbegrenzt! Rüttelnd steht es über allem: Fahl und übergibt sich — Gelbe Staubflocken… Mit Koriander gewürzt Das letzte Brot und Dill Verklebt die Brille — Das bittere Gras der Sommer Unauslöschbar wie ein Zeiger Immer im Lauf und nie da — Oh dass ein Wachsen käme Von dem Findling...
27. Oktober 2015
Ein Hosendeutsch ist in Stuhlkreisen anzuordnen. Heisst aber nicht Gitzifüsse mit Stirnhöhlen Würzen. Heisst vielleicht Arschzirkel nicht länger abführen heisst zu sammeln sammen in Kürzerer Schürze die über Dem linken Hosenbein einige Spuren von Dialekt behalten hat. Die Stühle schiessen von unten herauf grün und braun und gelb und Hotzenplotz wird wieder gebraucht in solchen Fällen wie auch die silbernen Schuhe oder die Uhren für die Kanäle dorthin wo der Dreck her und die...
22. Oktober 2015
Ein Kunststück mit Warnhinweis: Ein Plätzchen mit Verlustgarantie. Das Zahlwesen ist ein Trompetenstoss Ins Gras. Albernes Braun der Suppenlöffel. Die Wagnisse streben dem nachhüterischen Krakeelen zu: ein Traum von Gänze. Die Verdammnis kommt mit Weizenhänden Und schlägt dem Schilfrohr den letzten Tropfen ab. Und wo sich krümmt um die markanten Verfliessenden Tälern der Gewesenheit — Wer aufbringt auch nur ein Quentchen An Marketendermehrwort — Gerinnt das schwarze Blut der...
20. Oktober 2015
Die Brüche paradieren In Kleidern der Marke „Kaisers neue Kleider“ Mit Nasen wie Darth Vader. Es gibt noch viel zu tun: Ein schwindendes Seufzertum Ist eines der Anzeichen Für das Arge der ARGE. Eine Art Land wie ein Muskel: Ein Popup-Fenster voller Knochen: Die Toten haben angefangen Sich selbst zu begraben! Und die gesteigerte Wahrnehmung der Prozente Führt nicht zu mehr Klarheit: Sie bringt nur die Trophäen heim Die uns die Aktionisten versprochen haben. Die selteneren Summen...
19. Oktober 2015
Ein Zurück zerstochen vom Regen Wie die Fläche und Länge eines Stroms Ist mehr als verlangt. Eine Zuversicht Wie Schüttelfrost Geboren im Gekräusel Am Stein des Anstosses Und woher so plötzlich? Die Summe dessen mein Freund Was du gefügig gemacht oder gefügt hast Ist eingebettet in der fliessenden Schlangenlinie Zwischen Stimmung und Bewusstsein… Woher so plötzlich dieses Ungewählte Aufbäumen eines Mutlosen? Die Schlangenlinie erinnert mich An Lianen und an die Locken des Safran:...
17. Oktober 2015
Es hallt (Eine Art Wüste) Weiter. Wut zerreibt Letzte Tränenkörner. Der Druck (Eine Art Schiebetür) Hält an: Eine Art Blick vor dem Blick Hindurch und irgendwie Wirklicher: ein wirres Wesen Aus Leichtigkeit und Nahrvernunfterfahrungen: Was sein kann ist. Es war kein Schrei — (Das wäre zu früh!) Keine abgerissene Halbinsel Keine schuldlose Handlung: Es hallt (Eine Art Stagnation) Hinein In den Sockel Unfähigkeitsausgehöhlt Und niemand kann da Obenauf bestehen: Eine Art Prothese Ein...
14. Oktober 2015
Randstand: Ein Kunststück in den Lappen. Ein Streichen über Dinge (Nicht aufrecht noch ehrlich) Mit all dem Karies der Seele Die dir noch möglich ist. Ein Ei aus Brüsten Dort am Rande: Flach und getürmt. Oh ja! Randstand wie Ein Pentekoster wie ein Repentekoster. Abgestreifte Zeiten: Die gezückten Zehen Schillern in allen Ululationen Und über den Schienbeinen der Jünger: Leichentort im Rollercoaster Popcorn-Urknall aus Peripheren Schimären: Randstand: Ein Kühlschrank aus Lippen....
13. Oktober 2015
Wie geheim ist denn das! Ein Grossomodo der Sahnekronen. Ich löffele weiter. Die ausgestülpten Lippen der Aberzahl Kehrichten unwillentlich in Richtung Schleudersitz und Jauchegrube In die hinein Ins jagende und seufzende Dunkel Ich mein Kauderwelsch schwöre. Donnerwetter: kalmarhaft Schiebt sich der Dunst Aus den Eisenstreben Und streicht um die gut geschlagenen Halsflecken. Ein Löffel für eine Gegenwart! In der Tiefe und in der Höhe Abgeschlagen wie ein Ast Liegt das Schamhäubchen Mit...

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