Artikel mit dem Tag "Nov15"



30. November 2015
Kataklistiere Prästieren die gereizten Und anhänglichen Über-Beuten: Schartenwetzende Partner Parken in unseren Bäuchen. Und die Schwänze Katapostrophiert Schälen sich unpartnerschaftlich Aus ihren Gehäusen Und fallen in den Schoss Der atrophierten Katastrophen. In den Beuteln Im Geschmack wie Myrrhe und In der Farbe goldig funkelt Ungemach: Die ungestüme Widerwelt der Schöpfung Mit ihren aufgebockten Tarifverhandlungen: Die Muskeln spielen Minimalereien — Die Rotznasen Können nicht...
26. November 2015
Man braucht nicht Gründe Wie die gebogenen Münder der Schönheit. Es gibt keine bessere Ahnung Als die letzte Kürze Wenn an der Wurzel gezogen wird Die Lust heraus aus dem Abfluss. Es braucht nicht Stunden Für die entschlüpfende Lust. Es ist alles Beirut. Die krude Notlose Schädigung bleibt immer der Schrei Des Esels. Und keine Rute. Es gibt Anlässe für Küsse. Es gibt sie. Sie zerren am Fleisch der Ranzen Und suchen die ganzen Fluchten In den wenigen Teilen die noch Bei Ruth: Ein Kanal...
25. November 2015
Alle andern Pustekuchen: Musterbrüste und Garküchen. Genug Ist eine Sache des Eifers. Und Disteln lassen aufmerksam werden Beim Schlucken . Durst ist Die Hand in der Höhe. Alle andern Nummernschilder: Vagingalabführmittel und Krippenspiele. Elend- Endliche Tapetenkleisterei. Fasane sind selten genug! Köpfe in die Höhe! Alle andern Murks: Ruhephasen und Synonyme. Wichtig Ist eine Art Bröckeln. Das Gestrüpp da unten verbrannt von der Rakete Der Perspektive und Mehrwerte. Alle andern...
24. November 2015
Das Warten ist noch da. Es ist ein Stab in meiner Hand. Ich strecke ihn aus und messe. Wo bist du? Ich stochere im Dunkeln. Am Bord des Zwielichts sitzen wir Und werfen Kiesel hinein: sie fallen ohne Laut. Manchmal spritzt Milch auf Im Dunkeln und trifft uns im Auge. Und die Kutschen donnern vorbei wie immer. Das Warten hält aus: eine See aus Verschränkten Händen und untergeschlagenen Beinen. Es gibt kein Drüben: alles ist hier Beim Warten. Wo bist du? Der Stab berührt Weichteile: Ein...
23. November 2015
Still ist der Lohn und fast Nichts. Würdig ist Das knisternde Blatt Des harten Brots von Kies und Ton. Die Handfläche des saugenden Ackers Gerötet vom Schermesser… Linien wie Nummern. Nachher ist ein Boot und fast Ausgesprochen. Das in Schiefer geritzte Zeichen (Herz und Schmerz) ist ein aufsteigender Laut von rollendem Markstein — Hell wie die Zähne im Kiefer des Pfändungsbeamten. Der Abstieg ist scharf und Die Dosis ist fast Aus Kummer.
16. November 2015
Des schartigen Kragens der Krüge Wegen sich fast das Genick ausrenken! Hell steigt gegen die Weltalltinte Der Schatten des Rauchs auf aus ihnen Ohne Kringel — eine Sort von Flucht. Und keineswegs Ohne Absicht wölbt sich Der irdene Bauch denn In Erwartung der Keule Drückt er seine Füllung An die kühle Wand — eine Sorte von Einladung. Und wieder gibt es Keinen Grund für das Nicken. Und immer raschelt es Wie im Unterholz! Die Kimmen der Henkel Nicht zu erreichen mit den Augen. Wie gerne...
12. November 2015
Die Falter krähen Im Fall durch die Bucht Bis in die Steinmühlen In den Felswänden. Bis dorthin wo Barhäuptig die Birke Zerknittert wie ein Liebesbrief Als Moos-Stab Schwarze Flügel trägt Mein Weib… Eine Trommel voll Nebel Vor dem ersten Kuss: Näher und näher im Sofort Die Misteln in den hoch Gehaltenen Schären von Farben Ungleich dem jäheren Gebären der Maus: Es stehen Die Fecken der Föhren ins Felshalsband Geschnallt wie die gemahlenen Körner Deiner Iris geklebt in mein...
11. November 2015
Ein Schlag in die Hauer In denen verhangen Der gepresste Atem Einer umkränzten Widrigkeit: ein Schritt Zuviel in die richtige Richtung — Eine Laune zu gut für Eine wirklichen Verpflichtung — Ein Schlag in die Hauer Mitten im leuchtenden Dickicht Das sich lichtet und bald Gesperrt sein wird mit Erdkämmen Die mit ihrem braunen „Gut“ den weichenden Himmel Mit seinen bleichen Zähnen Bestreichen in hygienischem Zorn — Ein Schlag in die Hauer Von ungenauer Dauer… Und grunzend erkennst...
09. November 2015
Oh die Borten! Rundherum wie Darm: Selbst jetzt noch Mitten im Geraschel der Schritte Die schlagende Quaste Von dem Zugehängten — Selbst jetzt noch Verfluchte Verhangenheit Im Licht wie Abendhauch. Am Bord meines Raunens Das gluckernd aufsteigt Und verschluckt vom Wort Ungewohnt simpel und auch Ungewollt streng — am Bord Mit breiten Schritten bestiegen Selbst jetzt noch Dieses Hecheln der Treue Dieses Fächeln aus Überzeugung und Überschwang: Braune Borte aus Zerfall. Mann über Bord! Im...