Artikel mit dem Tag "Mai15"



31. Mai 2015
Dieses Häufchen Dreck — Das bist du: Halb Frosch halb Kröte. In deiner Kehle werden Bedürfnisse Laut Wie Blasen im Moor. In deinem Herzen rinnt Zäh & gelb ein Blut Wie Zement. In deinen Händen Klebt ein Antlitz Wie die Spur erster Blutung Wie die Spur von Bohnenfressern Der dir unmöglichen Tat. Du schaffst nicht: du bist. Dieses Häufchen aufgeblasene Haut Dieses Hüftchen Stöckelei Dieses Büschlein Haar Dieses stampfende Jetzt: Wirst du wirkungslos gewesen sein. Dein Gesicht ist...
28. Mai 2015
Im Rücken der Küchen Ist Gefahr. Sternblau Fällt das Haar in die Suppe Nach oben verdreht Stellt der Schuh-Haken Seinen Mann — bis in die Eichel Der Memmen. Ausgespuckt Treibt das Heldentum Der Buchhalter in Richtung Der ungewürzten Grenzen. Was Gefahr ist Weiss das Salz Fast so gut wie Das Kraut. Das Haar Dieses Eva-Gut Steht nicht in Widerspruch Zur Wirbelsäule… Der geriebene Rettich Aus dem die Träume sind Schreibt an seinem jüngsten Werk: Fliedermäuse in Hosendeutsch Sternschrot...
23. Mai 2015
Der Kreis gähnt… Gähnt entgegen seinem Los Und mir entgegen. Sein Laut bricht alle Trassen Vom Fuchs bis zum Schakal Entzwei und bietet Dann die Völker von den Inseln auf. Eine eigene Flut Strömt heran Mit Federn wie von Alabaster Mit einem Geschlecht und Noch einem Geschlecht. Die tyrische Stiege (Dorthin ging ich dir entgegen) Ist ausgezehrt Von den Läufen — Nicht von den Gewehrläufen. Die Pampe aus Laut und Los Die mir entgegen kommt Kennt keine Kümmernisse und Hält Atem Augen...
21. Mai 2015
Kein Kiesel gewährt Schutz. Ohne Nabel streckt sich die Ebene. Darüber die Sterne wie Strudel. Randlos weitet sich das Wort. Selbst die Wut saugt die Ebene auf. Liegt saubrer und gemacht da. Das Menschliche am Gras: hier stehe ich… Keine Heere. Doch Kampfeslärm: Die schweren Tropfen von Weib und Wall. Peitschenschläge und Kindeslachen. Vernunft ist nur ein anderer Name für Feigheit. Die eingeebnete Sonne Im Augenstern des Lehrers. Aufgeschnürt die Schuhe. Rede von der Musterung ist...
20. Mai 2015
In Kassibern lege ich Die Zahl der Tage Die mir fehlen Bis zum Aufbruch In hastiger Gewissheit Und mit brüchigem Wort Dar: Erinnerungen an Kühltürme Gedächtnis der eingefallenen Brustwarzen Empfindung des gefiederten Waldes im Morgen Widerhall von Stimmen Die meinen Kindern gehörten. Nur ich bebe Davon. Die Vermittlung Hat eine lecke Tonlage Zwischen Mut und Gleichgültigkeit. In der Leitung rascheln Eisenspäne. Ich denke an die Säulen der Welt Die ich immer noch vermute In den Gesten...
19. Mai 2015
Festgezurrt Hände. Eingeborene Wände. Was tut’s dass du Zur Kaper schrumpfst Und ein wenig noch Am Abhang nippst? Buren-Los: wem das Land Und wem die Scharten Die es in dich gehauen Nur allein vom Schauen? Du bist nicht mehr echt Und nur im Suff noch hechtest du Den Dingen nach in ihrem Dringen. Verstuhlte Lauten. Wertheim-Bauten. Formulare des Eifers Treiben dich durch die Pampa. Gerissen stiehlst du die Abwesenheit Von Farbe. Wie ein Trüger. Erkenne nun Im letzten Schuhen Die Tränke der...
11. Mai 2015
Fort mit mir! Gärten voller Stimmen Gerten voller Heilung Schale von Wohlwollen Schalen voller Handgelenke — Endlich fort! Ein Amen das ein Horn ist Das nach mir sticht Ein Aus das ein Born ist Der in mir steigt — Umschau nach Demut. Ein Los das ein Zorn ist Der in mich flieht Ein Schoss der ein Korn ist Mit dem ich ziele — Ausschau nach Rehmut. Anschein ist nicht fort. Aufbruch ist nicht fort. Wollen ist nicht fort. Können ist nicht fort. Wägen ist nicht fort. Es hat einen Klang Als...
09. Mai 2015
Die Kinder fallen mich an Wie Nornen. Reissen am schäbigen Kaftan Meiner Seele. Ihre Augen Saugen. Ich bin ihr Mark. Ihre Zungen lispeln heisse Wüsten Kahle Berge und salzige Winde — Als bliese der Drache erneut mich an Als rieselten erneut die Steine zur Armee zusammen. Die Kinder lassen? Sie lassen? Was Sage mir was Wirst du sie lehren? Ist die iolkische Dummheit etwa Schlechter als die skythische Dummheit? Ihre Köpfe möchte ich In die Amphore meiner engen Brust pflanzen Auf dass sie...
08. Mai 2015
Früher fielen die Träume Rumpelnd in mein Hirn. Tag um Tag war’s ein Räumen Aufrichten und umschichten. Scheunen gefüllt Mit dem ersten Staub des Festlands. Nach und nach kam die Stirn Runter in den Falltrichter — Fäule enthüllt In dem ersten Schwung der Schlaghand. Alles zerfiel Rappelnder als Zorn. Nichts war zuviel — Eng um Eng floss in Schäumen Aus ins Land der Lebenden.
07. Mai 2015
Es ist nicht was es ist Es ist nichts Es ist nicht Es ist was es nicht ist Es ist gratis Es ist notwendig Es ist Nabi Es ist nutzlos Es ist Lagos Es ist Asphalt Es ist masoretisch Es ist Butter Es ist sühnelos Es ist Lack Es ist Wagen Es ist Marder Es ist Muckis Es ist Murmeln Es ist Koho geri Es ist aber Es ist Franse Es ist das Stahlauge von James Stewart Es ist Wald Es ist Amen Es ist Nutria Es ist wagen Es ist Lagenübung Es ist blöder Fuzzi Es ist Diensthabender Es ist Genussschein Es...

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