Artikel mit dem Tag "Liebe"



25. September 2017
Auch ich habe schon Liebeshändel — Ein wenig Amphore und noch Gürtelrose: Ein gut abgehangener Zampano: Wo es was zu fassen geben muss Stösst man auf das willkommene Griffpolster Halb Shabby Chic und halb rustikaler Barren — Und in all dem umkreisenden Verhandeln bleibe ich Treu einmal rechts und einmal links Eine Art Selene mit Ohren zum Halten: Ein Mastroianni tänzelnd im Treviso-Brunnen.
23. Mai 2017
Ich erinnere mich an keine Bedingungen Der Regen füllte die Luft Und du Freundin liefst an meiner Seite Die Flut an den Knöcheln Das Brandgeräusch des Himmels Die Kälte wurde Wärme Die Kleider Haut Die Luft Regen -- Und du Liebe warst vergessen -- Deine Tränen in meinen Leichtmut -- Und du Freundin liegst an meiner Seite Und im Raketengeräusch des Himmels Lachte ich über die Bedingungen Deiner überströmten Küsse.
07. April 2017
Ein Wunsch verschlossen Für die Zeit des Unwollens oder Den Anstandspickel aus Zahlungen und Lügentrümmel. Ich kann nicht Vom Vergnügen und den Tagen reden: Eine Jugend der Fülle kriecht Den Rereferenznummern auf den Leim. Ich plane nichts. Die Wucherungen fortgeschrieben In handwerklich hergestellten Eiern Unterm fruchtbaren Hacken der Schreibmaschinen. Ein Trumm Wolken bricht hinunter Aus der Schwellung der Nacht. Kein Wunder mahnt mich alles An die Wunder der Regenmärsche Und die...
20. Februar 2017
Im Rachen der Monumentalseiten Ist das Meer: ein Wirbel von Bauchsteinen und Eine Kumulierung von Perspektiven Im Anblick der Krokodilstränen Aus Nacht und Alben. Eine Bronze Von geständiger Behändigkeit: In dem Doppelkinn kurz vor dem Abruf Der Steinhalterungen und grubenförmigen Annalen: das Auftreten von Bezirken der Liebe In Ermangelung von Kniefällen und Sehenswürdigkeiten. Ich sehe noch Die Zauberfalten am Rand des Seitenbeckens In das wir die Steine gehäuft haben Und unsere...
13. Februar 2017
Ich leide es nicht länger: Die Liebe ist nur ein nacktes Monster mehr Das mit einer Sandkruste als einzigem Schutz am Strand liegt und Die Hände nahe am Schnabel hält Wie ein Kleinkind Das gerade gerügt wurde für das Daumen-Nuckeln (Du bist schon ein Grosser oder?) — Pickt nicht mehr nach mir unter den Wellen — Liegt unterm Brand der Sonne am Strand Bald mehr Dattel als Ratte Ohne deinen Blick — Ich leide es nicht länger: In den Morgenstunden ist dein Name Nur das entfernte Säuseln...
24. Januar 2017
Die Schwelle in den Tag Ist nicht zu überschreiten — Es bleibt Nacht und die Tanne Streckt ihren rabenhaltigen Finger Aus in die Fenster und Gärten. Die Leidenschaft trägt diesen Klumpen Der aufschwillt wie ein Airbag Mit jedem unsicheren Erinnern deines Gesichts Bis in die Kehle des Morgens Immer wieder an diese Schwelle An der den Tritten zum Trotz Das Moos leckt — Die Schwelle in den Tag Lässt sich nur reiten — Es bleibt Nacht und die kalten Lippen Streifen ungeschickt die...
17. Januar 2017
Jetzt ist es besser. Keine Hochzeitskutschen mehr In der Brust und keine Ochsen In den Nieren — nur noch Das entfernte Hüpfen Deines Kerzengesichts Das an mir pickt. Ich könnte aufstehen Und durch den Garten fortgehen In dem die Meisen Über der weissen Erde toben Könnte dieser Zeder widersprechen Die im Park ihren Grünkreis zieht Gegen die Rufe der Kinder an ihrem Hang Ich könnte sogar Briefe schreiben an den entfernten Onkel der Trotz den besten Gaben und Ausgangslagen Wie alle sagen...
05. Januar 2017
Die Strasse nagt immer noch an mir. Unverwandt ist mein Blick auf den scharf gezackten Rand Der zerschlagenen Windscheibe gerichtet Nagt an mir mit der Eifersucht der wachsenden Jahre An jener Bushaltestelle zu der ich dir Nachgeeilt war als hätte ich Mit der geköpften Weinflasche Des Gedichts eine immerwährende Markierung In die sanfte Kühle deiner Arschbacken Geschnitten du meine Hera Mit dem Eifer des Vorfrühlings nagt die Strasse An mir und ihc noch stichfest und immergrün Lege immer...
22. November 2016
Ein maler beschreibt wie er eine japanische mit den kalligraphien einer freundin auf der Pariser mülldeponie sucht Da steigt dein bild in mir auf aus der nacht und ich hatte alles vergessen und sogar meine träume steigt auf aus meinem traum von der eigenartigen farbe deines gesichts und der scheuen mutwilligkeit deines lächelns Und ich versuche während mir der metallische und saure reiz von müll in die nase steigt nicht mich zu erinnern Das wäre wie die suche des malers nach der rolle mit...
25. Juli 2016
Als würde auf mich getreten Und die Äste der Linde wüchsen Unter mir — ein zuckerloses Plappern Im Zitronenlicht des sirupblauen Himmels — Rache an den Füssen nehmen Die sich am Abdomen unternehmerisch Reiben und in den Hemingway für eine Notwendige Sterilisierung eintauchen und dann Fast nicht mehr gewölbt Nicht einmal mehr ein bisschen Buckel Einschlüpfen in die Welt des drucklosen Aufquellens: all die Mitteilungen Unterm Himmel mit seinem Lindengelb Und im Kleeparcours und all die...

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