Artikel mit dem Tag "Jan14"



30. Januar 2014
HAB DAVON NICHTS BEWAHRT Von den offenen Türen Kann nur selten noch spüren Eine wärmende Art In den eigenen Werten… Was gewesen - verglüht. Was geworden - bemüht. Sind vergessen im Werten… Nichts gibt's das sich bewährte Ausser Gleichmut und Härte Ausser Rührung und Schmähung - In den Kammern des Lebens Ist die Liebe die Blähung… Es gibt nichts zu bereden.
29. Januar 2014
Ich werde nicht von der Muse geküsst: Ich arbeite. Ich härte Zustände Vorfälle Nomen Und erweitre: Und breche ein Paravents hinter denen Die Wahrheiten Verwest. Realien werden zu Dahlien Und Kargheiten Zu schwarzer Erde und Wadis zum Jordan. Die Scharbreite Bricht um Gewohntes - entdeckt in den Untiefen Die Rarheiten - Gemisch aus Seele Verraten und Untaten… Die Alkleichen Der Lebens-Lügen und Fakten-Verliesse… Ich arbeite… Ich öffne Dinge und schlucke ihren Samen Der erheitert. Ich...
22. Januar 2014
Ich - in Übung der Wacht Ganz abgeschlafft. Nichts vollbracht Ausser Vorwurf und Flucht. Ich - gehockt in die Furcht Vorm Schablonen-Disput Den du anlegst an das Gut Das ich rette aus dem Tag. Muss sich drehen das Rad Durch den Eifer des Hamsters? Stehe müd unterm Fenster Deines Willens… Gespart An der Gier des Verdrehens Und am Mut des Gestehens. Hab davon nichts bewahrt.
21. Januar 2014
Seine Frau sitzt an seiner Seite Ihr Gesäss drückt gegen seine Hüfte Auf der schmalen Couch Auf der er liegt mit einem Buch in der Hand Und einigen Gedanken im Kopf Die er bisher durch den Tag gerettet hat. Auf das Dach prasselt der Regen Inständig und ergeben Man hört es in der Stille. Seine Frau sitzt an seiner Seite Er hat das Buch sinken lassen Und wartet auf ihr erstes Wort. In ihm beginnen sie bereits zu quellen Unruhe hat seine Zunge gepackt Er presst sie gegen Zähne und Gaumen....
20. Januar 2014
Eines Kusses Erkenntnisse Wie die Glut von Hornissen Die der Höhe entrissen In der Wucht der Saison. Und begriff’s die Raison Nicht mehr länger wär’s plaisant. Was gering in dem Rayon Noch vibrierte ein bisschen Hisste Flagge der Scham… Und mein Kopf lag als Frucht In dem Weissen der Bucht Deiner Brüste… Im Schacht Einer Treppe der Hahn… In der Stille der Nacht.
18. Januar 2014
In dem wirklichen Licht Ist geschehen am Fleisch Die Erwägung. Und beige Ich ertrage das Gewicht. Hat gemundet die Maische? Ich erblicke’s im Gesicht: Du erwogst den Verzicht. Hast gewusst, was ich heische? Was gemeint war ist nicht Was geworden aus Eis. Lass uns suchen die Hemmnisse Im Verwirklichten nicht… Und wie brennen ich weiss Eines Kusses Erkenntnisse!
17. Januar 2014
Enden Träume? Ihre Falten umschlingen… Ein Wort mit U Unfall oder untot Unselig oder ungleich Umbrisch oder unter Vielleicht auch einfach Ur oder und Bleibt einzig übrig Von dem Traum In dem zusammengefaltet waren Du & ich Ohne Unterschied… Nicht einmal ein Wort ist übrig und doch Ist alles noch da… Nicht hier - da… Meine Tochter hält mich am Ellenbogen… Wenn sie schweigt ist das wie sie sagt Weil sie in einer ihrer Welten ist Nicht in der ersten Der irdischen Nicht in der...
16. Januar 2014
Ein aufgeräumtes (und nicht angeräumtes) Vokabular ist Vorbedingung allen Schreibens. Der französische Rapper McSolaar hat einmal gesungen, wer ihn beneide, beneide seine Bibliothek. Ich würde dem hinzufügen: der beneidet meine Nachschlagewerke. Und meinen Mut, über diese hinauszugehen (manchmal). Vom welschen Dichter Ramuz weiss man, dass er manchmal stundenlang auf ein Wort gewartet haben soll. Vorher hat er den angefangenen Satz nicht weiter geschrieben. Und um bei Ramuz zu bleiben:...
15. Januar 2014
Dein Lachen durchklingt meine Träume… Ich höre in ihm Glocken und Schnee Die Glocken von Schafen… Das Grün Der Dämmerung… Tage entstehen Daraus und erwachen dem andern Das leicht und begabt im Vergehen: Dein Lachen entringt sich den Träumen Die gleich sich entziehen dem Verstehen Als lägen sie noch vor uns im Wandel Gekrümmt schon vom Sprung aus der Nähe… In meinen Augen lagst du schön… Ich hör deine Stimme: „Entsteh!“ Dein Lächeln durchdringt meine Träume.
14. Januar 2014
Dass andre Paare Auch wie wir Vereinzeln Kann nicht trösten. Dass andre Paare Auch wie wir Den andern Inkorporieren Und an dem Fremdkörper Eiterbeulen Wucherungen Tumore bilden Kann nicht täuschen. Dass andre Paare Auch wie wir All ihr Handeln Auf den andern Ausrichteten Kann nicht helfen. Dass andre Paare Auch wie wir Die eigene Person Allmählich im Paar Zu verlieren drohen Kann nicht Einsicht bringen. Dass andre Paare Auch wie wir Das eigene Glück Messend vergleichen Mit dem äusseren...

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