Artikel mit dem Tag "Feb16"



23. Februar 2016
Reiz und Reibung — Kräuselt sich nicht Im Kabriolett des Weins Ein sirachender Früchtling? Doch — wessen Atem? Aus der Dolle springt die Welt Ach die gehegte Welt unter Tröpfchen — Zusätzlicher Wirklichkeitsverlust Oder zunehmende Laugenopfer? Doch — wessen Wäsche? Ist das Kielwasser schon warm genug? Glüht der Schlitten über den Rist hinweg Anders als die Hand in meinem Schritt? Eine abgedeckte trunkene Traufe… Doch — wessen Taufe?
22. Februar 2016
Kleine Anwandlungen der Gewegtheit. Nur zu spät und ein Bedringen Und ein Knotenwurf in das auge des Betrachters. Ein angebotener Schritt hinein in das Draussen In diesen Menschen da — innerlich Bereits gefesselt wie ein Wegemutiger. Und wandeltest du auch aufrecht über die neuen Planken Oder beschränktest die Augen mit dem bekömmlichen Vagen — Die Ketten klirren unbesehen und unentwegt.
20. Februar 2016
Das Grausen beginnnt als Immergleich — mit den nurkurzen Fellen aus gewöhnungssüchtigen Lockrufen: bitte keine Wiederholungen Ausser mit abblätterndem Zahnschmelz. Fast ein Klima für mehr als Schrecken: ein Rasen mit Schärpe Oder eine Socke mit Versen — Die senfgrünen Läden aufgehalten Von einigen Wiederholungen. Ausser schmelzenden Dachsen Fehlen die furchtbaren Gewohnheiten für Einfaches.
18. Februar 2016
Eine Mussschale rettet. Eine Mussschale ist eine gute Wette Auf Gedeih und Verderb — Eine Mussschale bietet so etwas wie Einen Kokon aus Entlösung und Bedröselung — Da schippernse. Mussschalen Mit dem freien Lachen aus Jammer und Bammel. Können so gut wie heute Nicht mehr spinnen… Voller Eifer mit Liveschaltung und Zureden — Arschbomben der Gegenwartsvergeltung. So etwas wie Thailand ohne Geschlecht So etwas wie Schweizerhall ohne Rhein Eine Mussschale an der andern wie Bubenträume...
16. Februar 2016
Täglich bleibt vom Vergehenden Ein Teil — ein vergebener Ruf Eine tappende Unterlassung. Dickicht sträubt sich in Ecken Wie ein Besen. Das Umkehren Von Steinen und das Winden Von Seilen und die Kinder Der Müdigkeit — harren aus Im Vergehen wie vollgesogene Kippen. Und in Nächten von dekorativem Gewälze Und ablativem Gezwänge vergeht nicht Vergeht auch nicht der absurrende Kehrvers Aus Händeringen und Lippenschinden. Oh kein Anteil daran haben! Auf eine wissende Weise auf einen Ton...
15. Februar 2016
Ein vorgeworfenes Kinn Knospt an der Stirn. Für die Dauer eines Hutes Nimmt das Land Eine andere Gestalt an. Auf Stelzen geworfen Wie von geständigen Mimosenpeitschen. Der Genuss von Ständigkeit ebenso Wie der von nur Aufgeworfenem Ein unverzeihliches Gut Aus Mannekenpis und Aubacke. Die vorgestolzten Vorsprünge Unbewohnt von anderen Gestalten Als den ständigen Normalobolzen Zerren an den Hutschlaufen der Fremdlichkeit Und lehnen sich viel zu verdammt weit Aus ihren vorlauten Stirnen. Das...
08. Februar 2016
Erwrungen auf allerweltige Art Die zu dünne Scheibe aus Vorstellung und Verdrehung. Dem Erwidernden erwidern Mit durchtränkter Rücksicht Oder Griessbrei-Zuversicht. Hülfe das Drehen — wo Kämen wir dann hin? Über zugekleisterten Scheiben Oder Parklücken der Verstellung Breitbeinig hingepflanzte Nabobs. In Rückspiegeln oder Halskehren Erwähnt die durchnummerierten Ungefilterten Bedürfnisanstalten. Begänne das Pressen — wozu Führte es uns dann?