Artikel mit dem Tag "Einsamkeit"



28. April 2015
Im Land Allein Gibt’s keinen Schein — Stein auf Stein häuft sich Auf die Brust. Summe beläuft sich Auf Null. Alles zählt: Jedes Detail. Sprache Ist keine Lust. Im Land Allein Ist alles Wein — Zahl um Zahl läuft sich Im Wettkampf tot. Zukunft besäuft sich Mit Furcht. Und angezählt Sind die Dinge. Denken Ist keinem Fort. Im Land Allein Brüllt nur das Schwein — Stadien-weit erkauft sich Die dünne Luft Ihren Zoll. Man rauft sich Im Sand. Niemand wählt Den Knauf des Himmels. Fühlen...
04. April 2015
Die Stadt zu meinen Füssen Gehüllt in Nebel und Gischt Wie eine Schachtel Konfekt. Die Stirne schmerzt vom Nachdenken — Das Herz vom Versuch des Fühlens. Die Blasen an meinen Füssen Ein Dutzend Ballons Und ich schwebe kopfüber Über die Stadt Getragen vom Unheil — Ich werde nie mehr naschen Versprochen. Ich werde nie mehr Dulden: nie mehr schwören. Ich bin doch nur ein Mädchen Das vor seinem Jungen steht Und ihn anbettelt er solle sie bitte Lieben. — Ach, Pandora! In dir hat mein...
04. November 2014
Das ist ein Tag an dem Baselbieter Väter ihre Kabrios mit ihren Söhnen und ihrer tauben Wildheit füllen Und im Fahrtaumel von einem Leben als Henry Fonda träumen Für das ihnen bisher der Mut gefehlt hat Und was weiss ich wohin fahren Einfach wohin — Der Technik zuliebe dem Getriebe und dem offenen Verdeck Das ist Freiheit sagen sie sich Während ihre Frauen zuhause in Stöckelschuhen Terrinnen in sauberen Schürzen zubereiten… Das ist ein Tag an dem Ich diese Frau wieder sehe Mit ihrem...
25. Februar 2014
Die Passanten sprechen Erkundigungen Rückfragen Status- und Lagemeldungen In ihre willigen Telefone - Willig wie meine Hefte. Ich gehe wie ein Kran Der nachts das Baumaterial In einer Kiste oder Mulde Über Baugräben und Rohbauten schwenkt. Die Passanten treideln Ihren Tag und ihre Zeitnot Der Dämmerung entlang: Ein Gang von Resultaten. Geduld wächst in mir Durch lose Ziele und blinde Motivation. Irre Ist nicht ein Wort für Langmut. Die Pfadoffenheit der Passanten Ist auch nicht sichtbar....
06. Juli 2013
Ich will das Allein. Alles Rafft dahin Der andere in seinem Blick. Ich bin Nur. Weniger mehr und Ich wäre nicht Mehr. Die Zeit ist ein schwerer Fall. Ist denn Licht Darin: darin Dass nichts mich hält Und doch alles da ist Dass die Lieber nichts bewies Und doch alles zum Handeln Ruft. Darin Ist kein Licht Und doch wiegt es nicht. Ist es nicht aufzuwiegen. Ich will das Allein. Anders Verfällt mein Dasein Im Blicke Im Spiegelsplitter. Alles äfft das Dunkle Sogar das Licht. Zeigt Die Zeit ihr...