Artikel mit dem Tag "Dez13"



31. Dezember 2013
Alles - befall es! Reime und leime Die Kraft in Haft. Dass Liebe versiege Begehren ernähre Glaub nur dran - Blauer Strang Zum Wort das Bord Und dräng ich ein - bedrängt ich dein Schnipsel? Trübsal Ist Halle des Alles: Ich zwänge mich rein in Enge und Schein Und stehe hinan in Nähe vertan Und wage Lahmheit als nage Zahmheit An mir und dir. Späne fallen - alles Gähnen! Die Stämme des Waldes! Die Dämme der Halden!
30. Dezember 2013
Ein Zurück gibt es nicht. Eine Brücke dreht sich Unverrückt. Gibt es nicht Ein Genick auf dem ich Ungebeugt Ausschau hielt’? Nicht das Deine… Zeugt ich nicht Von den Traum-Tücken? Hielt Ich bereuend hin Gesicht? Ein Zurück gibt es nicht. Und ich bück mich auch nicht. Gibt es nicht noch Lücken Im Geweb der Geschicke? Wie die Mücken - Geschehnisse… Von den Träumen - Verzeihnisse?
29. Dezember 2013
Auf Rosten warten dampfend Kühe Im Nebel der wie Regen fällt; Und unterm Vordach stehen Schuhe. Der Mist ist wie ein schwarzes Zelt. Refrain: Achtung: Wildwechsel Sauen und Rehe! Verdacht? Ruf an! Korallenriffe - Kirschenbäume! Die Wiesen voller Furch und Pfad… Im Reif die Pfähl der schiefen Zäune Versunken. Wald aus Moos spannt Rad. Refrain: Achtung: Wildwechsel Sauen und Rehe! Verdacht? Ruf an! Es reden von Verwandtschaftsgraden Und Landverkäufen die Fraun im Bus; Die Landschaft kenn...
26. Dezember 2013
In meinem letzten Portfolio steht ein von mir als "schön" bezeichnetes Gedicht, das vielen unverständlich sein mag. Ich lese es in meiner 3. Lautmeldung, ohne einen allzu grossen Aufwand darum zu betreiben - es böte sich allerdings an zum Singen und Kreischen und Brüllen. Doch lassen wir das. Aussprechen der Wörter genügt hier. Es ist funny to the bone.
22. Dezember 2013
Leider habe ich gestern keinen Samstag der Poesie abhalten können. Dies hat mich aber gezwungen, eine 25. Poetisch-Absurde Revue zu verfassen und aufzunehmen. Ich freue mich über das Ergebnis, das ich wie gewohnt in den Abendstunden publizieren werde. Gleichzeitig habe ich (auch hier: endlich!) eine weitere "Lautmeldung" aufgenommen. Dabei habe ich eines meiner Lieblingsgedichte von Thomas Kunst aufgenommen. Es ist ein sehr schönes, wenn auch schwierig vorzutragendes Gedicht. Ich hoffe, ich...
19. Dezember 2013
Wie der Tod ist auch die Angst ein Tabu. Wer zum Tod nicht stehen kann, wird nie die Angst erwähnen können. Wer die Angst nicht erwähnen kann, wird sie immer erleiden müssen. Wer die Angst erleiden muss, wird sich nie von ihr befreien können. Wer sich nicht von ihr befreien kann, wird nie leben, immer sterben. Erwähne ich die Angst, gestehe ich ihr eine Existenz zu, mit der ich nicht einverstanden sein kann. Erwähne ich die Angst, gestehe ich eine Existenz ein, mit der ich nicht...
15. Dezember 2013
Überschriits, überflügs Übergumps, chum echli übre Riiss di los. Wie en Stei vo de Schlüdre Wienen Stern vom Himmel... Immer Verlürsch sälber all das Zügs... ... Herrgottnomol s wird nuno schlimmer Suechsch d Brülle für d Schlüssel fürs Zimmer!
10. Dezember 2013
Endlich habe ich gestern oben auf dem Margrethengüetli mein "Arkadij Makarowitsch" fertig geschrieben und kann stolz die bereits 9. Version meines "Portfolios" präsentieren. Gute Lektüre allen Interessierten und Freunden!
09. Dezember 2013
Verzichten auf eine eigene Idee Die löste mich aus dem Warten auf Einsamkeit Und fiel mit Schwere und Staub in die Scham… Wie bin ich müde und bräuchte die Ruhe! Das Suchen fördert die eigene Kraft Entblösst Geschichten wie Väter die Freiheit. Doch nichts verheisst mir die endliche Freiheit. Gelöste Knoten… Ich Zeuge der Idee! Ich trüge gern einen Glauben in Einsamkeit. Ich züchte hier in dem Kämmerchen Scham. Und wär’ ich Vater schon: hätte ich Ruhe? Verstörte mich denn die...
02. Dezember 2013
Es war wunderschön und kalt; am Ende hatte ich fast keine Stimme mehr. Ich war diesmal erstaunt, dass selbst an Plätzen, an denen ich bisher kein Publikum gehabt habe (Tellplatz, Bahnhofvorplatz Gundeli oder gar in der Elisabethenanlage neben dem kleinen Teich), Menschen stehen geblieben und zugehört haben. Ich habe dieses Mal weit mehr Couverts mit Gedichten verteilt als die letzten Male zusammen genommen. Das stimmt mich optimistisch. Viele "Dankeschön" habe ich gehört und Lächeln...