Artikel mit dem Tag "Aug15"



31. August 2015
Installationen an und mit Grenzen: Neue Systeme. Schutzmechanismen Und Eintauschaktionen (Drei für einen). Plus Kühlwagen-Herunter-Ladung. Blaue Schirme und Helme. Eine Taste drücken Bitte. Egal welche. Es Können auch alte Knöpfe sein (Alte Zöpfe?) im Falle eines Fehlstarts. Den hier bitte nicht. Die Nummer hier Gut aufbewahren für alle Notfälle: Es ist die Nummer des Migrationsassistenten. (Nicht des Migrationsbeauftragten… nein.) Er hilft ihnen wenn es Nicht mehr reagiert: Die...
29. August 2015
Ein Wind wurde geboren. Im Osten Wehte er und blieb lange dort. Im Süden Drehte er seine Tromben ohnmächtig im Staub Gegen die Eisenbüsche und Steinwurzeln. Er zirkelte in den Börsen Die weder säen noch ernten Im Stauwasser von Assuan und Assad. Dann aber hob er sich und verheerte wie Nilbarsche Das trübe Wasser der Volkswirtschaften. Hob sich und brachte den Tee von Ceylon Und die Farben von Biafra für uns. Und erst noch nicht genug: Der Käse ist noch fett und sein Geruch trägt noch...
26. August 2015
Verdrehte Augen Verrissene Mäuler… Mühelos entstehen Figuren aus Gelenken Die wie befreit von Schwerkraft Gehorsam dem Willen. Totentanz der Lebenden: Der Jüngsten. Fasnacht der Spiegel: Aufgerissen wie ein Auge In dem eine Wimper oder ein Splitter — Verkehrte Namen im Mund. Lineal wird zum Herz Und umgekehrt. Die Menge gafft. Ein Unfall — Schwamm drüber. Eine Wunde — steriles Schwarz. Ausser Augen & Maul & Gelenken Niemand beteiligt. Ohne Pilatus Geht das nicht. Einige...
24. August 2015
Immer blüht der Morgen. Nelkenrot. Regen beschleiert die Luft Mit dem Fusspilz der Machenschaften. Die dumpfe Vorstellung der Betriebsamkeit Drückt schon wieder ihre Nase in den Schritt Des Theaterdonners. Bereitschaft wofür? Leben als Gerät. Bildschirme voller Staub. Abwischen den Staub Mit dem Ärmel oder so. Und durch die Ritzen der Bretter Rieselt das Sägemehl herab In Augen & weissere Haare Und man spitzt die Lippen zum Hören… Nur ein Stampfen. Dann aber nimmt man nichts mehr...
23. August 2015
Gefangen in den Lichtstreifen der Rollläden Liege ich auf dem Bett und wälze mich darin. Mein Magen ist flach wie Papier das Wasser gezogen hat. Mein Geist ist fade und federleicht. Gelegentliche und gleichförmige Gedanken Halten ihn in der Schwebe der Interesselosigkeit. Aufstehen? Wie ein Widergänger hebe ich meinen Oberkörper empor Aus den dünnen Laken… Man müsste das Fenster schliessen: Die Luft ist kalt. So stehe ich nicht auf. Ich lausche den Schritten des Nachbarn über mir...
22. August 2015
22. August 2015
Beim Brunnen Geheul & Gestammel. Was? Wie bitte? Nicht verstehen. Mein Sohn steht im Sommerkleid und wartet Auf ein Wort. Sein Haar leuchtet im Frühsommerabend. Er kommt zurück und nimmt meine Hand. Wir stehen am Brunnen und blicken in die Höhe des Strahls. Die alten Häuser sprechen ihre Sprach mit den Fenstern Über den Platz hinweg: Rostrot zu Milchschwarz. Hier kann man nicht einmal Tauben jagen: Ein Kind beisst ins Kies und die Tauben gurren Ironisch französisch und fremdlich. Mein...
21. August 2015
Das Wimmeln muss gebrochen werden. Mag es auch Ordnung & Richtung haben Es bleibt ein Wimmeln: ein hilfloses Geflock Aus Licht & Spatzen Blüten & Glatzen. Diesem Wimmeln zu widerstehen hat oberste Priorität! Mag es auch ungewiss sein was dahinter Floriert und faunisch tanzt: Leichtigkeit Ist unerträglich: ihre Gestalt ist Zaun für Blicke — Es rumort doch dort! Es rumort und donnert Wie von Schlagwerk und Keule. Die Zähne schmerzen davon. Unsere Kinder blicken hindurch uns an....
20. August 2015
Rede nur du! Und kämme Das Kies & die reizenden Duftbüsche! Partikel um Partikel surren auf Ein C und ein Q und eine 42… Mal um Mal. Nerven wollen gestimmt sein. Die Stimme des Mädchens an deiner Seite Die Stimme deiner Mutter. Der Gärtner Grüsst wie beim ersten Mal. Der Strauch Hat so viele riechende Hände! Er muss auch gar nichts begreifen! Das Kind Kreischt und vergräbt seinen Schopf In seinem Schoss. Reche du nur und kämme Die noch grüne Luft mit deinen Augen und die Federn...
19. August 2015
Bald schwingt aus das Rad Über der seichten Breite für die Piraten! Beilschwingend bringt der Herbst uns Den Skalp des Tages: das Hundehaar des Sommers. Gekälber vorbei. Die Milch des Nebels schiesst ein In die Schützengräben & Heldentaten: Wer sich jetzt nicht wiederholt hat Wird es nimmer tun. Alles Stampfen Gehört der Witwe Douglas: Bücher in Stuben Fliehendes Kinn und näselnde Kimmen. Die Suppe wird heiss gegessen. Die Knie werden verschränkt. Der leichte Abstrich schlägt...

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