Feb19 · 11. Februar 2019
Die Unkunde schellt in meinen Ohren. Von den Wänden lappt der Sympathieträger Tier und Pflanze. Die Sporen von Schimmel stechen die klaren Nächte aus den Konten von Largeheit und jenen Trieben die sich nicht mit Vergleichen aufhalten: keine Millimeterkondensate von Fassaden mehr oder Froscheinheiten von Pflichtakkorden - endlich nur den Börsenstaub des Mondes und das Fersengeld verglühender Satelitten: die täppische und unfalsifizierte Aurora borealis über den Kehlen einiger...
Jan19 · 23. Januar 2019
Die schiefe Nase meines Glaubens in den Bauchfalten von Apettithappen Übersäuerung in der Vorstellungskraft und die Letztendlichkeit untergekommener Bistrogespräche das Wasser auf Grabenkämpfe und restlos angehäufte Staubratten und vermutlich weiche ich mir so lange aus bis ich die Enge ertrage Die Selbstdrohungen stürzen auf die Macarons ein olivgrün schmilzt der Wartesaal bis auf ein Hüftgelenk in die Strichzeichnung von maroquinen Freundschaftsverhältnissen an und die Odorate wie...
Dez18 · 17. Dezember 2018
Mit schwerem schwarzen Schleim schaue ich dich an die Luft ist schwarz und eisig der Rotz rinnt und zeichnet Gitterstäbe deine Vorstellungen vom Dreck werden niemals den Dreck in meiner Vorstellung lecken: du wirst nicht trennen können was davon Seele und was davon recht ist und selbst wenn dein Mantel in Manifestationen und Vollversammlungen in der Hitze von Worten und Wünschen süss wie Kohle schwarzes Segel blüht ist es mein Rotz und ist es mein Gesicht in das die Trägheit von Armut und...
Dez18 · 10. Dezember 2018
Eine Studie für zwei Arme: ein Leichtes für das Vorkommen von Lauterkeit in den Tiefen des Metabolismus und das fortschreitende Erkennen der Rhagaden im unteren Bereich meiner Persönlichkeit. Mit steifem Nacken und einer tiefen Irritation starre ich im Schatten der Mykosen auf die zudringlichen Staubwedel der Neutrophilen. Ich drücke mich um die Behändigung von offenen Armen und hebe die Reagenzen in die geduldigen Sande: ich habe keine Hand mehr frei für numerische Überlegenheit. Eine...
Dez18 · 06. Dezember 2018
Ich spitze die Lippen. Niemand sieht mich: In den Rachen sammeln sich Komplementsysteme die mein Auge schlossen und bauten ein Schloss hoch auf den Infektionsherden und in den Mergelkörpern auf den Sonnenterrassen: da nicken sie unter den Sonnenuhren. Unterm gelben Hort kreist noch immer der Vernunft-Frass: Meine Antikörper in den verglasten Becken denken nicht mehr an Verhütung noch an neutrale Böden: unter der Haut sind die Keime in Brand geraten – während ich schlief in meiner...
Dez18 · 04. Dezember 2018
Mit irrem Blick werfe ich mich auf dich die Porzellanhände im Rücken die gusseiserne Brust aufgebogen von den Landstreichern und das Farnbett meiner Fakten ausgebreitet: ein mürber Gefässkasten voller Zutrauen. Ich habe genug von den Probewürfen (es ist was es ist) von den verzögerten Vorsorgeuntersuchungen und von der heterogenen Übersterblichkeit: verschreibe mir Disteln! Mit wildem Blick werfe ich mich auf dich – an den Rändern meines Gesichts blättert die Glasur unter deinen...
Nov18 · 26. November 2018
Und dort ist es dunkel. Es ist immer dunkel dort: in den keuchenden Tiefen eines endemischen Kontinents: Organ an Organ gepresst in Erwartung eines grossen Reibachs und in jeder Alveole leuchtet kurz die Hoffnung auf einen Treffen auf während ich schlafe in den Formaldehyd-Tiefen meines Hotboxing-Projekts. Und ich kratze mich im Dunkeln wo die Scherben meiner Haut unter den Nägeln auf weitere Schiffbrüche warten: es ist kalt dort. Es ist immer kalt dort: in der Orangenschicht steigt der...
Nov18 · 19. November 2018
Die Bretter schwitzen die Erde aus: blank und windlos stehen sie vor der Welt. Alles heuchelt hier. Die Fäuste sind einfach und das Mondlicht leuchtet ein. An der Stirn klebt die Spucke des Kalmars. Es gibt die Hundertschaften und es gibt die Einwüchse die keine Einschlüsse sind: stockig schiesst das Licht ein. Es saugt an der Leber: es ist keine Witterung es ist keine Tatsache: die Erde füllt das Becken dieses Altars auf der ich war. Die Bretter äugen zu mir. Windlos und tintig schmatzen...
Okt18 · 29. Oktober 2018
Das Kriechen ist nur ein Fortsatz in das Wimmeln hinein. Ich habe mein Erdogangesicht in die Hirschzungen geschlagen. Die Meerrettichwirbel zählen mich ab. Ich höre die Wolfstöne bis in die Keimlappen meiner Starre. Für mich keine Sonntagszeitungsgeräusche bitte: ich liebe das Maul der Fähre. Ich liebe die dentalen Werke deines Amorbogens über den gelichteten Morgen aus Torfgesichtern und vokalisierten Wahrheitsvorstufen. Ich küsse nur die Quelle deiner Morpheme. Niemand mit den...
Okt18 · 19. Oktober 2018
Es liegt viel an der Stellung der Farbknochen. Die Macht von seifigen Eindrücken und von brechenden Wettern übersteigt das Planungsgeschick von Wagenlenkern und die Sichtschärfe von Propheten. Die spröde Sturheit liegt brikettschwarz auf dem Weg nach Rama. Niemand steht Schmiere. Die Wellenbrecher sind landunter und die Landwehr kauert aus Rücksicht auf die Verdauung in den Börsen. Ich sehe die Farbkochen im Unterwind brikolieren: Kupfertröckne im Mund wie die Augäpfel von...

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