Okt18 · 19. Oktober 2018
Es liegt viel an der Stellung der Farbknochen. Die Macht von seifigen Eindrücken und von brechenden Wettern übersteigt das Planungsgeschick von Wagenlenkern und die Sichtschärfe von Propheten. Die spröde Sturheit liegt brikettschwarz auf dem Weg nach Rama. Niemand steht Schmiere. Die Wellenbrecher sind landunter und die Landwehr kauert aus Rücksicht auf die Verdauung in den Börsen. Ich sehe die Farbkochen im Unterwind brikolieren: Kupfertröckne im Mund wie die Augäpfel von...
sept18 · 24. September 2018
Aber Old Nan lässt sicht nicht bitten. In den Büschen ist Nacht. In meinem Rücken zählt einer die Flossen. Meine Haare stehen am Horeb. Auf Tafeln krakeelen die Kreidestriche von palatalem Leichtsinn: ich kauere in den Dornen wie ein Zeitungsleser und setze den Carpenter-Effekt verbissen zu ihren Gunsten ein. Ich bin bereits klonisch. Der Auftrieb schwefelt in meinem Gaumen. Die engen Maschen brechen meine Schlüsselbeine. Da krieche ich durch die Phasen des Klingelns in ihr. Ich stülpe...
aug18 · 29. August 2018
Seit Unzeiten hänge ich kopfüber im Blatt. Die nagenden Schritte durch den Genitiv Zählen die aufgehobenen Gesichter: Die Nasen stechen in die Sitze. Im Blumenwasser wachsen neue Generationen und im Achselschweiss Die andern Lohn brauchen: Keine Blankoschecks mehr und keine Adelstitel in den ungemachten Nestern und weltumspannenden Gradienten – Jedes Huschen doppelt gebucht. Ein Nerv nach dem andern begann in Gehorsam und Willfährigkeit zu schlagen. Das eingebrachte Pfand verlängerte das...
aug18 · 20. August 2018
In der Fingerspitzentiefe liegen vom Druck der Kuppen betäubt und die Beine regen und die Fühler aus der Oberflächenspannung lösen – mehr zappeln als waten bis zur glänzenden Steilwand und dort bewusstlos das Gleiten üben herausgefordert von den Salzmarkierungen – im Trockenen liegen ein letztes Mal vom Druck gebannt in die passgenaue Mitte und Beine voraus fallen auf den blendenden Boden und unterm Kupfermäntelchen ein einziges Mal ein knackendes Wort sagen.
mai18 · 24. Mai 2018
Frisch ist anders. Breithüftig Wurzelt der tag im ruinierten gebiet. Dem sand gehört die rüstung. Allmählich findet das stampfen anklang. Ich bin ein geflecht. Eine bewarzung Von früher und rigips. Die frische zog Am schaft und jetzt in den leerschlägen Ungezündet und vorgeschoben Im schatten von erwartung und scharten Angesichts des schachtfeldes frische ich in den hüftweiten auf. dem sand gehört die rundung: was auch immer im tag trennt von den schriftenlenden und triftigen gründen...
mai18 · 23. Mai 2018
In diesem faden bist du da: Wie milch und blut siehst du aus. Aufgegangen in mir. Berührt Von zierkirschenworten und Am ende ein nadelstich mit augenbrauen Und samtmütigen heckenschuss. Wie fällst du ein! Dreimal nein und dann Die schere deiner seele an meinen flechten: Und ich lasse mich vom alltag nicht länger mehr Behauen. Fällst ein wie ein kalmarblitz Und rundherum vergrätzt die milch den glasigen Blick. Ich stehe erneut hin und zeige horn. Marussja! Siehst wie blut aus milch aus....
schmarotzer · 19. April 2018
Die uhren stehen auf see und ruhen weit Im haar und streifen die krächzenden kriech- Gründe mit breit gedrehtem namen und brand- Warten und warten auf das gesicht im haar Halten feil die heidenstämme mit den strähnen Aus regen und haar und biestmilch aus den lungen Und das gesicht erwähnen einmal zweimal und doch Was schwarz war noch einmal zählen eins Und zwei stück und lang ausgestreckt und auch Breit mehren die uhren den haaren zu wie Kreischblüten im see und fall um fall ringel-...
schmarotzer · 15. April 2018
Ein gesicht im haar am see Haar voller gesicht und frohlocken Im wind und schnabellang am see Und gaukeln im weiteren grünen und Haar im gesicht mit zahnscherben und Locken ernst wie seewachs und zwischen beinen Tümmlerwerk und frohem schaffen und schwarz doch Haar am see im gesicht und sicht in tonsur von Weidenkätzchen und gesicht im see Das haar froh des windes breitet im gesicht Den see vor und ätzt und ätzt Breit und nah am gesicht und ganz Kein flattern am gesicht und an wimperngrien...
tagesgedicht · 21. März 2018
So möchte ich einen Ledergesang anstimmen – mit dem fleischigen Teil meines Herzens hoch aufgerichtet in die basische Zärtlichkeit zu den Augen und zur Tollheit: eine Art Kronleuchter aus Sehnen und Sehnen unterm Schraubenfuss der Praxis ein Igelpfad zwischen Tropfen und Blei und gereckt in den Büschen kauern halb Indianer halb Dominikaner. So möchte ich klopfen auf die ockerfarbene Flaschenbürste und auf die Perlmuttblätter in der Hitze und Unaussprechlichkeit von Lauten die wie...
Meldungen von Anatomie · 14. März 2018
Meine Lippen springen – und im All-Kehlkopf verstört das Pfeifen der Antennen die Lichtwürfe in der Konstanz ihres Zitterns und über der Atacamawüste schliesst sich die Blende und das Salz und die Artemia schütten die Rosarosse der Beginne und Vorkehrungen mit kampflosen Augenaufschlägen und forschenden Schlürfgeräuschen zu und die gerollten Muster in den Handlungsansätzen ebenso wie die Sätze der Mutter (oh diese parataktischen Andersweitigkeiten der Provinz!) schlüpfen wie...

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