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Aber die Lüge

Aber die Lüge ist meine Begleitung. 

Sie ist das windgefüllte Unterhöschen 

das über jedem schwachen Moment flattert wenn ich mich noch 

am Rumpf kratze auf der Suche nach unbestimmten Bedrohungen und Reizen

und ich bereits weiss wie unbedingt 

die eigene Armut alles durchdringt: 

keine situative Umleitung und kein Nagelfeilen kann die Unschärfe 

die fehlende Ausdauer und die unerlässliche Improvisation

mehr mildern. Als hätte das Nichts 

in seiner immer wieder überraschenden Neuheit 

diesmal mit ihrer Hand aus Kohlenstaub

dem Aufzug der unerschütterlichen Tränen Einhalt geboten und

mit unverfrorener Spontanität eingesprochen

gegen die treue Einfalt von Geschehen und Gestehen:

ein wedelndes Nu wenn ich mich 

noch wächsern von der dahergedackelten Notwendigkeit überzeugt

in den verbissenen Lauf der Geschichte werfe und mit einem Federstrich

diesem kleinen Wippen an der Wahrheit

dem Geifern Einhalt gebiete: ein kleines Stück Stoff nur

aber wie die Reize verblassen und die Gefahrenquotienten schrumpfen!