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Untröstliche Wahrheit

 Die Unkunde schellt in meinen Ohren.

 Von den Wänden lappt der Sympathieträger

 Tier und Pflanze. Die Sporen von Schimmel

 stechen die klaren Nächte aus den Konten von Largeheit und jenen Trieben

 die sich nicht mit Vergleichen aufhalten:

 keine Millimeterkondensate von Fassaden mehr oder

 Froscheinheiten von Pflichtakkorden - endlich nur

 den Börsenstaub des Mondes und das Fersengeld verglühender Satelitten:

 die täppische und unfalsifizierte Aurora borealis über den Kehlen einiger Strandäufer:

 Kümmernisse von Grossmut und Bisonhaut in den ungehegten Schranken mangelnder Objekte:

 ich in Doggie Pants und orangen Pumps

 den Sonnenuntergang im Gesicht (geklärte Butter auf Toast)

 und die grammatischen Nuancen der Vaterliebe als Scherstoff im Hals -

 und wenn ich gestorben bin noch immer

 diese sachliche Stimme des Bizeps

 der von seiner Rolle nichts weiss -

 und in der Largesse von entfallener Schöpfung und in den Kombinationen von nachlässigen Wutentschlüssen

 (ein Wolf auf einer Ansichtskarte

 mit Gesundungswünschen:

 “Was hast du nur wieder angestellt?

 Du machst uns solche Sorgen!”)

 und die wurzellose Pflanze pfeilt mit ihren Fingern nach der Feuchtigkeit des Raums

 nach dieser grossmütigen Brandung einer einzelnen Atmung

 und mit buchhalterischer Gewissenhaftigkeit entsteht selbst in den Feuchtgebieten des Kühlschranks

 diese unverfälschte und mehr als provisorische Meinung davon

 was der Bärenmarkt in den nicht näher nachvollziehbaren Vorschüssen und verpflichtenden Versprechen

 anrichtet: ein getriebenes Laufen über die schlüssige Passage zwischen

 bajatse ili smijatse

 mit bis an die Knie verkoteten Marlene-Hosen und

 dem Hohlkreuz einer Schwangeren

 die selbst Sancho Pansa zu erstürmen bereit wäre

 (blökende Stimme und schwingende Arme) -

 und wenn ich gestorben bin

 mit dem mit löslichem Kaffee bestreuten Wolfsfell über den Absätzen aus unerwiderter Sicherheit und nach den Nahkämpfen

 über kross gebratenen Schirmvorstellungen und niedergärenden Orgasmusbörsen

 (die Frage nach den Schneckenpfaden unterm Napalm von Möglichkeit und Untrüglichkeit hält die Öffentlichkeit in Atem)

 werde ich meine postmuskulären Schiefertafeln

 den Laffen und Moosbruggern in die Bullenhoden lämmern

 mit diesem aufreizend-leblosen Grinsen aus Grimoires voller Froschminuskeln

 über die keine Katze je gestrichen ist -

 mit der klingenden Münze der moderaten Träume werde ich verkünden

 ein Zeitalter aussichtsloser Schöpfung und ansichtsloser Vegetation

 und meine Stimme sonst so lämmisch wird sein

 das Brüllen von Primaten und der in der Brause erschallende Boykott von Kleinmut-Flachsern

 in jenen schimmelbetriebenen Mühlen der Trostfabriken.