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Eine Studie für zwei Arme

Eine Studie für zwei Arme: ein Leichtes

für das Vorkommen von Lauterkeit in den Tiefen des Metabolismus

und das fortschreitende Erkennen der Rhagaden im unteren Bereich meiner Persönlichkeit.

 

Mit steifem Nacken und einer tiefen Irritation

starre ich im Schatten der Mykosen 

auf die zudringlichen Staubwedel der Neutrophilen.

 

Ich drücke mich um die Behändigung von offenen Armen

und hebe die Reagenzen in die geduldigen Sande: 

ich habe keine Hand mehr frei für numerische Überlegenheit.

 

Eine ganze Studienpopulation ist der Kontinentaldrift aufgesessen:

obwohl es Zeit für Nähe ist

finden weiterhin Desinfektionsmuster in die Kloake von gestern. 

 

Die Zeit für Mengenrabatte ist vorbei. 

Das fortschreitende Erbarmen mit den offenen Aromen

die keinem Lauterkeitsgebot unterstehen

 

die unerzählten Indikatoren von Vorkommen und Verständlichkeit

die in der Umamiwelle bis in die Tracheen reichen –

ich knie mich in die Interferenzen von Heil und Zorn

 

Verwerfe die Realakte an Malischen Golfen

oder die Klistiere in Obhut der Meningen

und starre im Licht von Interferonen

 

der Versteppung von Vorkommnis und Vorstellung entgegen –

ein Leichtes für die Detektion von Opferwillen und innerem Salz

in dieser Studie für zwei Arme.