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Nachdurst (Saul)

Die Bretter schwitzen die Erde aus: blank und windlos

stehen sie vor der Welt. Alles heuchelt hier.

Die Fäuste sind einfach und das Mondlicht leuchtet ein.

An der Stirn klebt die Spucke des Kalmars.

 

Es gibt die Hundertschaften und es gibt die Einwüchse

die keine Einschlüsse sind: stockig schiesst das Licht ein.

Es saugt an der Leber: es ist keine Witterung

es ist keine Tatsache: die Erde füllt das Becken dieses Altars auf

 

der ich war. Die Bretter äugen zu mir.

Windlos und tintig schmatzen die Balken über mir.

Die Katze im Sack windet sich und braucht ihre langen

einfachen Holzfällerhände. Unter den Rippen lauscht das Mondlicht

 

dem Stühlerücken im Schatten des Altars.

Noch einen Bauerntrampel mehr und es wird einfach

die leuchtenden Sandwürfe des Libanon mit Hundertschaften

aus Unberechenbarkeit und Unberatenheit zu umschlingen

 

von hier aus: im Windgehöck eingekauert

mit vom Heucheln einfach geschlagenen Wangen

und mit von Spucke umwundenem Speerschaft in der blinden Faust:

Es leuchtet ein. An den blanken Pforten der Leber nage ich.