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Raunschatten

Frisch ist anders. Breithüftig 
Wurzelt der tag im ruinierten gebiet.
Dem sand gehört die rüstung. 
Allmählich findet das stampfen anklang. 
Ich bin ein geflecht. Eine bewarzung
Von früher und rigips. Die frische zog 
Am schaft und jetzt
                                 in den leerschlägen 
Ungezündet und vorgeschoben 
Im schatten von erwartung und scharten
Angesichts des schachtfeldes frische ich
in den hüftweiten auf. dem sand gehört
die rundung: was auch immer im tag
trennt von den schriftenlenden und 
triftigen gründen für eine kriegsbemalung
und ich ziehe die brummenden male 
hinüber in die 
                        verankerungen im putz und
früher. der tag ragt brüllend in die dünen.
das grüne fleisch der lüfte über mir. wer
wankt dort in meine höhlenrichtung?
die frische beisst sich in die knöchel. 
der tag reisst am zornband. und ich 
unbescholtenes fersengeld der zukunft
geschlechte die schutthalden in die warzen: 
allmählich wattet der tag die hünengräber zu.
und die schreie vor dem feind
                                                ankern in den hüften
die lendenlang vor den richtungen kreisen
aufgesteckt auf die herzen. dem sand gebürt
grund und schlagauf. ich 
                                        anders als frisch:
über den steinkreisen rabt es allmählich
umwurzelt am schatten. wer spricht
schlüpft ohne taktgefühl und mit kreisendem kopf
durch die Os der lehrtafeln. ein weiteres mal

früher als die estriche und ihre köpfe im sand.