Theorem vom Gutsein

Ein Maibrot bitte!

Und schön zwischen die Schenkel!

 

Das tat gut: eine Faser noch

Vor dem markerschütternden Stoss

Hinab in die enthüfteten Angeln

Einer Anklage — das gleiche

Wiederholt sich: mit einem rauen Berg

Aus Gaumenfreuden und Gummi-Astern.

 

Und diese Arschbombe hier?!

Die altgewohnte Salamitaktik der ausgefransten Mittelpunkte —

Ein Scheit zwischen den Tomatenbeeten. 

 

Das tut gut: eine Weile braucht es nur noch

Für die Herstellung einer neuerlichen Perspektive:

Ein mächtiges Lachen von unter der Erde:

Pakete verschnürt mit Bändern 

Aus Regenwürmern und Nachsendungsaufträgen.

 

Und dann die Gefährten aus Nörgelfluh 

Und die Furze über semitropischen Mikroskopen:

Ein Wurf über die Ähren hinweg

Zur Besserung der Polkappen — 

Ein Martyrium von gestapelten Teppicheskapaden

Und gestaffeltes Panzerglas für das gleiche Kommisbrot

Auf das ich die Margarine der Sanftmut verstrichen habe. 

 

Und nochmals: Danke für die Blumen 

Und die Tomatenhaut unter den Nägeln

Die langsam zu sehen beginnen —

Arme um die Knie geworfen

Etikette drauf und ins Regal damit.

 

Das wird gut: ein Biss genügt — 

Mit dem Korn im Auge erübrigt sich

Auch das Kauen — erstickte Präzision

Und irgendwo links unterm Ohr 

Ein treffender wenn auch nicht gezielter Stich.

 

Ein Maiboot bitte und schön

Diese pomadigen Gleitsichtferngläser

 

Wie hüftlose Frauen…