Hommage an Thomas Kunst

Ich sehe nur noch nur noch die Schleimtruhen und die Zebrafelder.
Wäre dieser Wechsel nicht
Wäre ich längst schon woanders
Oder gestorben. Ohne Ziel allerdings.
Die habe ich wie leergesaugte Krapfen
Hinter den angereicherten Kerben
Den Maseratistämmen vergeben.
Tunke aber weiterhin
Meine Fuhrwerke regelmässig
In den Schleim der wie denkenden Leiber
Die ich nicht vollspritzen werde
Mit dem grauen Botox einer losgelassenen
Karpfenherde. Schleimtrunken und doch
Aus klinischer Durchführung bestehende
Felderwechsel als wäre die Seezunge
Eine Art vorgezogene Stille aus Schlaf-
Und Salzpastillen. Was du angehst
Muss ich ja immer wieder verdeutlichen
Ist mehr ein Fuhrwerk mit halb ausgestorbenen
Indigenen Volksgruppen in Zelten
In der Ebene zwischen dort
Wo die Herden ziehen wie in Alkohol getauchte Vorhangkordeln 
Und hier wo die immer noch unausgespienen 
Groupies der Bäcker die Konfitüren öffnen.