Eine Büste

Eine Büste mit verschworenen Zähnen

Blättert Strunk um Strunk um. 

Es windet kein bisschen. Die Szenerie

Macht eine Kurve. Plötzlich

Aber irgendwie gerissen

Fällt das blonde Haar 

Wie Reisig knackend und spröde 

In den öden Büstenmund

Der im Tal unten noch

Von Wäldchen zu Wäldchen

Kaum seiner Herr war und

Faselte… nieselte… 

Verbissen wühlen sich die aufgedeckten

Tiere geblendet vom Marmor 

Tiefer in die lockere Erde zurück… 

Die Büste liest knatternd

Die Wurzelspuren und gelenklosen Finger

Und lächelt mit ihren

 

Wurmweissen gelockten Augen.