Das Kaum I

Bald ist Kaum.

Ein Kraulen das sich 

Erstreckt über Meilen

Von Ungetanem hinweg. 

Ein verbogener Propeller

Wie geschaffen für die Nüstern

Der Wüsten — ein Ding

Der Unmöglichkeit so möglich

Dass selbst das Erstaunen nur

Wie ein Nilpferd wiehern kann im Sumpf —

Ein Sarkophag des Jetzt

Erstiegen aus den Kläranlagen und Tanks

Der Bälde des Kaum.

Das kam — wie eine dunkle Pfote

Auf dem Fenstersims…

Und das Staunen über diesen

Verborgenen Propeller oder diesen

Gekraulten Texaner hält sich

Noch ein wenig blass und logisch zurück

Bevor es kaum den Mund aufgesperrt

In den Sumpf steigt

Aus dem die Röhrchen der Kindheit sich recken 

Wie die Hände der Sonnenuhren 

Im Nebelschleier der reglos:

In Zeitlupe hebt sich 

Das Ungetane mit schmalem Lächeln

Vom Onkelsofa und spricht mit breitem Maul

Von leeren Tanks 

Die über die Ebene vor Brest rollen

Wie eine dieser Sonaten von Prokofiev

Aber dann ist wieder Kaum

Dran: wie eine Daumenschraube

Bevor alles ausgepresst ist

Saugt es das Mark

Aus der Wüste

Auf dem Weg nach Kotz.