Regenmacher

Ist das alles?

Kommt nichts mehr?

Ich soll so

Weiter machen?


Nichts rostet. Kalt

Glüht das Eisen meiner Feder.

Die unbestellten Felder

Voller Trampelpfade.


Und blicke ich um mich

Den ausgedünnten Stab meines Kerbholzes

Mit dem ich die Worte weide —

Freunde wie Stroh. 


Längst liegen die Lagunen

In die sich meine Lügen stürzten

Im 100-km-Streifen der Wüste —

Nimmer komme ich dahin!


Was soll ich tun?

Wo bin ich nur?

Wen fänd' ich für den 

Befreienden Schuldspruch?


Nichts ist wild. Überall

Die präzisen Doppelstriche

Der Rechnungs-Nacken. 

Wenigstens gibt’s noch Salz.