Ein Wind kommt auf

Ein Wind wurde geboren. Im Osten

Wehte er und blieb lange dort. Im Süden

Drehte er seine Tromben ohnmächtig im Staub

Gegen die Eisenbüsche und Steinwurzeln. 

Er zirkelte in den Börsen

Die weder säen noch ernten

Im Stauwasser von Assuan und Assad. 

Dann aber hob er sich und verheerte wie Nilbarsche

Das trübe Wasser der Volkswirtschaften. 

Hob sich und brachte den Tee von Ceylon

Und die Farben von Biafra für uns. 

Und erst noch nicht genug:

Der Käse ist noch fett und sein Geruch trägt noch weit. 

Noch ist auf auf unserem Teig dünn verteilt

Das Öl der Sojabohnen und das Blut der Tomaten. 

Doch Wind von Knoblauch streicht schon darüber hin.