Nacht & Tag

Wie ein Sklave

Fällt der Tag

Über die Nacht. 

Krakenhaft und

Mit den Schreien eines Säuglings

Umfasst er all das Tun

Das seine Albinowurzeln senkte

In die Statthaftigkeit & Sinnhaftigkeit

Dieser Kaverne des Zorns:

Mit Kettenrasseln und mechanisch

Kommt der Tag 

Nieder mit der Nacht. 

Seine unmöglichen Folterinstrumente

Liegen auf Purpursamt bereit

Und sein Gesicht ist schwarz

Vom Russ der Aktionen:

Der braucht keine Maske

Der nicht! Minutiös

Nimmt er den Schrecken an die Kandare und

Lässt den hechelnden Wohlstand laufen.


Seid wie Schlangen

Seid wie Füchse

Stöhnt die Nacht — 

Unter dem Gewicht des Überfalls. 

Saugende Geräusche 

Zischende Reden

Sind zu hören für die

Die noch hören können

Die Knie an den Ohren…

Ein schwerer Tatenleib 

Presst die Rippen

Aus denen die wurmgleichen & erdbleichen Atemwurzeln wuchsen

Hinauf in das mögliche Tun:

Aufgerissen und für die Saatkrähen

Breitet ihr süsses Fleisch im Licht des Tages aus

Die Unwahrscheinlichkeit & die Entblödung.