Epilog zu Medea

Oh die Dinge sind nicht so

Wie sie gewachsen sind!

Die kringelnden Taten und

Die rennenden Raten

Vertiefen weder die Stille 

Noch die Ohnmacht.

Wer klemmt sich dahinter?

Wer ergreift die Bücher und des einen

Oder anderen Backe 

Hinter denen die Fettpolster

Speicherten die Zinseszinsen der zögernden Zahlenreihen —

Auf dass abgeschält 

Die eine Backe

Der tatenlosen Unzahl

Die andere Backe 

Den ungezählten Mussestunden

Zufallen wie der Pelz einer Hindin?

Doch die Dinge

Die wachsen und doch

Nicht werden wie sie sind

Wie sie zu sein hätten 

Entbrennen in einem Sperrfeuer

Über der Stadt am Isthmus

Als könnten sie die Häutung

Nicht nur der Backen und Bacchen

Verhindern: die Enthauptung auch nicht

Und das Wanken der hohen Frisuren… 

Die Dingen singen wie damals:

Schwebend und bebend

Einem Gewitter gleich

Steigt der Klang der Schmerzensschreie

Über die Feuersbrunst hinweg 

Wie ein Riese und schaut auf die Stadt hinab

Mit ihren Dingen

Mit ihren röhrenden Dingen — 

Was heisst hier

Wachsen wenn

Die Pflanzen selbst

Zurückschrecken vor dem hohen Saum 

Deines Gewandes Königin!

Das Meer suppt an die Ufer

Fettaugen schwimmen obenauf

Und die Geldwechsler stehen 

Mit klimpernden Augen

Barhäuptig und besohlt da

Als bewahrten sie in ihren eichenen Truhen 

Die Wandlung der Barbaren und

Die Änderung des Bartwuchses. 

Oh die Dinge sind

Viele und keinem wird

Bleiben von ihnen 

Wenn du Königin

Gehst und von den Bergen hinunter

Die Granaten zerschellen

Mitten auf dem Marktplatz

Vor den kahlen steinbewehrten Bergen hinunter.