Saul 

Ich sitze hier

Du stehst dort.

Du reichst mir nicht

Bis ans Herz

Das donnernd schweigt. 

Meine Kehle ist trocken vom Schreien

Meine Zunge ist bitter vom Wein.

Spiel! Spiel!

Klimper! Klimper!

Alle blicken auf uns.

Blicken auf uns wie

Auf zwei Findlinge

Mitten in der Auffahrt der Geschichte. 

Dein Klimpern ist nichts als 

Sentiment. 

Meine Kehle bebt gurgelnd vom Affekt

Vom Schrecken Gottes.

Du Bube Bube

Was weisst du mit deinem harmlosen Grillengezirpe

Vom Geist? Hm? Hm?

Sandalenträger!

Schürzenjäger!

Schäfchenpfleger!

Ich hasse Schafe!

Ich hasse Esel!

Ich hasse Buben!

Ich hasse Frauen!

Ich hasse den Geist!

Moment Moment

Lasst mich Atem fassen und Geist

Und du 

Spiel! Spiel! 

Nein! Nein! 

Leg deine Klampfe weg du Sau!

Niemand wünsche ich den Geist

Er ist wie ein Blitz

Der alles wandelt

In hellste Kohle und dein Gesicht

Bricht in Scherben wie ein künstlicher Topf.

Ja! Ja! So ist es! So geschehe es!

Es geschieht! Ich habe Hitze!

Hitze… Der Geist der Geist

Weicht von mir… Daran glaubt ihr…

Der Geist ist noch jetzt

Bei mir wie eine scharfe Scherbe

Die ich austrage in meinen Eingeweiden. 

Komm her Bube!

Deine helle Stimme dringt nicht zu mir!

Du musst anders singen!

Hast du denn keinen Wind in deiner Kehle?

Nein du bist ein Gebäck: ein Windbeutel.

Daran finden die Mädchen gefallen

Wenn sie zu deinen Ehren 

Ihre Kränzchen abhalten

Und Geld für dich sammeln…

Mein Herz! Mein Herz!

Ich hasse dich Bub

Du bist nicht wirklich

Und hör endlich auf mit diesem Geklingel!

Ich will meinen Geist hören

Wie er rumort und rumpelt 

In der Geschichte und durch die Geschichte

Und nicht dein Geklingel du Esel!

Nicht dein Gesäusel du Vogel!

Still jetzt. Still jetzt. Ich übergebe mich. 

Das sind Klänge. 

Wie sie das Leben schreibt.

Nicht dein Gesäusel.