Saul-Orpheus

Du Saul du

Vom Bösen vom bösen Geist

Du mit deiner Botschaft 

Von Vorhäuten und für Fuhrleute!

Deine ganze Art ist die 

Eines Storchs: stolz und scheu. 

Du bist nicht länger unter uns. 

Man kann dich schon gar nicht mehr sehen!

Dein Gimpelgenicke vom Esel herab

Ist nichts anderes als ein Vorhofgackern

Aus Furcht vor Liebe 

Und Angst vor Tat.

Lass uns endlich in Ruhe 

Mit deinen Scharaden in denen 

Die Wut einer Turteltaube

Von der Ohnmacht des Siechen

Begattet wird! Du Abhängiger

Du Unsänger! Du Saul du!

Das Kreissen das du verbreitest

Kann uns nicht länger rühren

Das Hassen das du ausdehnst bis an die Ränder unserer Töpfe

Kann uns nicht länger stechen. 

Sieh doch unsere Häuser!

Sieh doch unsere Wege!

Sie doch unsere Füsse!

Sie doch unsere Rücken!

Und keine Saite 

Die dir der kleine Schwule dort

Anschlägt 

Kann dich begeistern 

Kann dir beipflichten

Kann dich befreien

Kann dir einrichten

Ein Herz von Verständigkeit — 

Dir bleibt allein

Die Grube deiner Raserei

In die du dich wirfst 

Wie in die Arme einer Wöchnerin.

Du Saul du

Vom Falschen vom falschen Geist

Deine Stimme ist zu hart und rau und faulig!

Geh aus unseren Ohren

Mit deinen Worten wie

Hartes Brot und struppiges Gras.