James Dean

Lang wie ein Hals verstreicht die Zeit. 

Die Züge lösen sich allmählich wie Schminke auf. 

Und über den Knochen schimmert der Rost.

Langsam stirbt das Schweigen des Grases.

Aufblitzend als Wimpel zeigt sich die Meise.

Und unter dem Schnauben der Kühlschränke begraben

Hält sich gerade noch aufrecht

Die kurze Spanne Zurückmut. 


Ein Lärm nach dem anderen trifft auf die Schwelenschläfen der Jahre. 

Wie Kreide über die Tafel kreischt

Hellt die stutzerhafte Entleibung die Nächte auf.

Einem Lago maggiore gleich

Längt sich die fliegende Tolle des Elends

Bis in die ungefugten blätternden Handspannen der Wut. 

Eine Last weniger — könnte man denken

Wenn vom Stimmenreich ertaubt die letzte Einbildung

Und die ungestutzten Gimpel erneut die Astspitzen verlassen

Als gäbe es keine anderen Prinzipien als die

Vermehrung. Denkste! Eine Last weniger!