Der Marsch der Truthähne

Und wieder marschieren die Truthähne. 

Die einen sehen sie

Die andern nicht.

Die kümmerlichen Rezepte zeugen für

Die verdämmernden Gesetze.

Sie werden nicht durchkommen

Damit das garantiere ich euch.

Die eingehegten Bäume und selbst

Die Aschesträhnen der Weide oder

Die gegenwärtigen Kippen — auch sie

Werden sich beugen unter dem Trommelfeuer

Der Schneeglocken und dem Sperrfeuer des Krokus. 

Mögen die Truthähne marschieren!

Wer gibt ihnen Recht? Wer gibt ihnen das Recht?

Ihr Lachen brandet über die Baustellen hinweg

Über die Farbspritzer und Betonklumpen und Vorgärten mit ihren Mulden — 

Und hinter ihrem Marsch öffnet sich 

Eine weitere Glock

Und noch ein Kelch

— Fussstapfen der Zeit! —

Und noch eine Gunte spiegelt

Die offene Wunde des Himmels. Sie werden nicht

Durchkommen. Ich sehe sie kommen

Und ich sehe es kommen. Kein Staubkorn

Fällt ohne meine Absicht. Dies ist ein Rezept aus

Phosphor und Schwefel. Ein Gericht wie ein Panzer. 

Schluckt das mal und das!

Die Weide schüttelt ihre Locken

Die Birke leckt ihre Rinde — 

Was für ein merkwürdiges Unterfangen!

Das wird eine Schlachtung. 

Reckt nur eure fleischigen Hälse!

Ich komme euch mit allem andern entgegen.