Zwielicht oder Morgenröte

Und was bin ich für eine Dämmerung?

Bin ich Zwielicht oder Morgenstern?

Keinen Moment stelle ich in Frage meine Gabe!

Eine Baggerschaufel ist sie

Ein Mühlrad

Eine Takelung

Eine Egge

Ein Böög

Eine Sichel

Eine Speiche

Der Bauch einer Geige

Ein Mühlstein

Die Nadeln auf Dünen

Ein Kauenkorb und ein Teerfass — 

Wenn sie nur leuchtete!

Ja es ist Zwielicht

Ja ich bin Zwielicht

Und nicht Morgenröte.

Ich habe zwar den Schemel zerschlagen

Unter dem meine Gabe blakte

Doch bleiben meine Wörter 

Nah beim Nest.

Es ist immer noch zu früh im Jahr um aus

Zu schwärmen…

Und kein Land braucht meine Stimme

Auf dass ich es erwecke… 

Rede ich also für mich?

In die eigene Verborgenheit hinein

In den rein privaten Vorhof

Des Hafens meiner geraubten Schiffe

Des Gartens meiner namenlosen Büsche?

In die eigene Verjagtheit hinein

Ins Innere der Finsternis

Wo schon wieder ein wenig Licht glimmt?

Ich schaue hinaus…

Auf mein Land im Dämmer…

Könnt ich es hinein begleiten in die Schwärze

Mit meiner Baggerschaufel seinen Weg weiten?