Jenes Alter...

Spürst du

Wie die Zeit schwindet und schmaler wird in dir?

Schau nicht zu genau hin

Du könntest schwindeln

Und keiner deiner Schwindelgedanken

Trüge dich mehr hinaus

In eine andere Zuflucht

In eine andere Zuversicht

Denn dies ist

Das Bad des Taumelweins.


Deine Hoden schrumpfen und werden hart

Zu Baumnüssen werde sie in deinem Schritt — 

Deine Haut wellt sich wie das Sandboden im Wattmeer

Zu festen Rillen gewellt wird von der streichelnden Welle… 

Dein Gaumen ist trocken und deine Zunge ist knochig und deine Hand ist schwarz

Und deine Haare gleichen den Haaren auf dem Körper von Fliegen…

Kein Kaffee wird dich jetzt noch retten!


Fühle nur 

Wie die Ausdehnung sich verengt

Wie sie sich zu schliessen beginnt

An den Knöcheln deiner Wörter

Die Weite deines Horizonts

(Willst du denn etwa ewig leben?!)

Wie eine Wunde verschorft 

Und das Jucken das du jetzt zu beachten beginnst

Wie ein Kranker der allein gelassen wurde

Vermag dich vielleicht noch ein wenig zu fesseln…

Ja vielleicht ist es auch gut so

Lass dich noch ein wenig fesseln

Und lass dich tragen von der Schwindsucht der Zeit

Statt von der Flut von der Ebbe

Von der Jugend an bis hierher

Und noch ein klein Bisschen weiter.