Nicht hören

Du willst es nicht hören.

Nicht nochmals. Und überhaupt

Das ganze Selbstdarstellungs-

Ding! Du kannst es nicht

Hören. Nochmals wäre

Das Ende. Doch das sage ich dir:

Das Atmen des Gegenübers

Dringt wie Teppichklopfen

Rasch und kurz

Bis an dein Ohr. 

Höher fast schon biergelb sprühend

Und du sagst

Prustend

Ringt das Warten um die Arten

Mit Basedow’schen Augen

Von ergänzten und

Gänzlichen Aufgaben —

Alles eine Sache der 

Eigenherdung und Eingemeindung. 

Nicht nochmals kann es geschehen

Dass hinter dem Plastik der Platitüden

Den Armen auf dem Rücken

Den eröffneten Drüsen

Die Schulterblätter sich

Rotierend lösen. 

Störe mich nicht. Die Darstellung dessen

Was in mir klopft

Wie das Aufheulen eines zurückgeschobenen Stuhls

Nimmt alles

Was auf die Haut des Ranzens passt

Über den Scharten 

Die meine Beschläge geschlagen

Mit in die Keller der Eigenheit.

Du kannst hören weder

Die Eigenwerbung

Die im Gaumen der Wörter platzt

Noch die simpeln wenigen Takte

Aus Ehrlichkeit und Strenge. Du bist

Wie die Luft

Die aus den Schildern der Ventilatoren

Sauer und fade

Stammt. Alles

Was in dich tropft

Wie das Aufbäumen eines zurückgezogenen Kalkvorhangs

Ist hier drin. Die Glocke am Hals des Tiers

Klingt weil seine

Hörner es nicht können. 

Du kannst nicht länger

Bis an das Tor

Meiner Gegenwart 

Horchen! Ich bin eines Vaters Geist

Hinterm Schädel der Intentionen.

Stimmt alles? Küss mich jetzt

Auf die Stirn

Wo es schmerzt: 

In die Falte 

Die sich öffnet

Wenn ich dich 

Sehe. Und ziehe nicht

Am Reissverschluss 

Unseres Rendez-vous.