TIXE I

Du bist verändert. —

Das ist erst der Anfang:

Ich zehre mich auf.


Ich bin in einen Zustand geraten — 

Ich unterbreche mein Lachen 

Wenn ihr geht

Und hebe es dort wieder an

Wenn ihr kommt

Wo ich es habe steigen lassen

Egal

Ob ihr euch noch erinnert

An den Witz oder die Geschichte

Je erlebter umso erfundener.


Meine Visage erblüht 

Wie jene Rose 

Die eine rote Robidogtüte ist

Im Knopfloch der Geschäftsfrau.

Ihr junger Pitbull erwürgt sich fast

Um an meinem Schritt zu riechen. 


Du bist verändert. —

Das ist noch nicht das Ende:

Ich nähre mich selbst.


Ich unterbreche meine Wanderung nicht

Die eine Wandlung ist —

Wie der ausrangierte Bürostuhl 

Auf dem anfangs Strassenarbeiter und Schulkinder 

Ihre Drehungen vollführten und irgendwann

Muss seine Lehne einen Knacks gekriegt haben

Und ist hoffnungsvoll nach hinten gekippt wie jemand

Der den Himmel besser sehen möchte

Aus dem ihm der Regen ins Gesicht prasselt

Aber er blieb einsatzbereit der Stuhl

Sitzbereitschaft nennt man das wohl

Noch im ersten Schnee

Wanderte aber die Strasse hinunter

Verlor dabei nach und nach seine fünf Rädchen

Und steht jetzt nachdem eine Krähe

Ihren Schnabel oder eine Katze

Ihre Krallen daran erprobt hat

Halb ausgeweidet

Wie ein Himbeereis mit Rahm

Mit ein paar Hundekotsäcklein

Unter einem zum Schutz eingezäunten Nussbaum

Und lässt sich immer noch drehen…

Hat also immer noch

Etwas zu verlieren… 


Du bist verändert. —

Ich suche den Eingang zum Ausgang

Und wehre mich nicht mehr

Gegen den Khat

Auf dem ich kaue

Seit du anders bist

Als ich es mir wünsche —

Gegen die lehmbittere Ankunft dort

Wo das grüne Licht 

Wiederweltlich

Anzeigt das Knospen 

Das zu erbrechen

Nur mir gegeben ist. 


Jenes Knospen das

Knorpelweich wie die Fleischhaut der Baumnüsse

Dem Zermatschen unter meinem Schritt

Widerstrebt 

Während meine Kinnladen noch zittern

Lüstern und flügellahm

Vom Weg der Dinge.