... wie

Ein Gedicht brennt

Wie Salz auf trockenen Lippen

Und die Stücke der Erdnüsse in den Mulden der Backenzähne

Lassen den Mund weiter wassern

 

Ein Gedicht brennt

Unfertiger geht’s nicht

(Wie ein leeres Bücherregal)

 

Wie die vollen dunkel behaarten Unterarme einer schönen Frau

In deren volles dunkel umkräuseltes Gesicht man nicht blickt

Weil die eine Handspanne entfernten Knie beredter sind

In ihren vollen Konturen und ihrem vielversprechenden Plot

 

Ein Gedicht brennt

Wie Frühstückskrümel vom Samstagmorgen auf der Haut des Sonntagmorgens

Wenn deine Frau herüberlangt in einem Verlangen

Aus Hygiene und Verzweiflung

 

Und man drückt es hinunter

In den sich regenden Schritt und die beginnende Glut

Errötet auf den Backenzähnen

Und wartet ein Verglimmen oder ein Erschlaffen ab

Auf dass man die Anzeichen zu sehen und lesen vermöchte