Arkadij Makarowitsch

Verzichten auf eine eigene Idee

Die löste mich aus dem Warten auf Einsamkeit

Und fiel mit Schwere und Staub in die Scham…

Wie bin ich müde und bräuchte die Ruhe!

Das Suchen fördert die eigene Kraft

Entblösst Geschichten wie Väter die Freiheit.

 

Doch nichts verheisst mir die endliche Freiheit.

Gelöste Knoten… Ich Zeuge der Idee!

Ich trüge gern einen Glauben in Einsamkeit.

Ich züchte hier in dem Kämmerchen Scham.

Und wär’ ich Vater schon: hätte ich Ruhe?

Verstörte mich denn die eigene Kraft?

 

Erkennen liegt in dem Gleichmut der Kraft:

Die grössten Narben entstehen in Freiheit

Für die gefaltet in Rüschen die Idee

Für welche Spatzen gemieden die Einsamkeit

Mit Hirnen ohne ein Bisschen an Scham…

Gefährten! Gleicht ihr mir nicht in der Ruhe?…

 

Die Jugend heisst’s bei euch - braucht keine Ruhe?

Und flösste nicht das Bedürfnis nach Kraft

Den Willen ein zu der Suche nach Freiheit?

Wie kommt der Mensch zu der eigenen Idee

Da alles ihn treibt in kleinliche Einsamkeit

Verstösst in Schweigen und Harm und in Scham?

 

Ich ziehe aus und erfinde die Scham:

In Geiz liegt Demut und duldsame Ruhe.

Die Luft verleiht meinen Federn die Kraft

Die sie allein nicht mal hätten in Freiheit.

Und wär’ ich Vater schon: bräuchte die Idee

Zuletzt als stolzere Stufe zur Einsamkeit…

 

Ich komme heim wie ein Tresor der Einsamkeit

Vertröstet immer von den Renten der Scham…

Die Frauen… leeren die Kröpfe der Ruhe

In denen nussgleich geschwollen die Kraft

Zur Liebe: Duldsamer Mangel an Freiheit

Erlöst vom Stolz in die mündige Idee.

 

Ich binde Ideen in triebloser Einsamkeit

Und finde Scham in der Grube der Ruhe -

Woher nehm’ Kraft ich für Vater und Freiheit?

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