Transzendental. Ein Liebesgedicht

„Die rinnt wie geölt, die Pisse!“ - „Transzendental!“ (Moskau-Petuschki)

„Transzendental ist nicht mein Leben…“ Marija Fedorowna

 

Was für ein Boden, auf dem ich stehe!

Sicheres Wanken - ein Schweben mehr als

Ein Gehen.

Beidfüssig steh ich in vagem Wehen,

Wolke in Hosen: wie leicht ich mehre

Die Wehen!

Eigene Wunden, gewiss, und mehr als

Einmal schon wandt’ ich den schmalen Rehhals

Verwegen

Anderen Dingen und Winden zu:

Kind mit dem Bade schütt’ ich, huhu!

In Nebel. 

 

Was für ein Boden, auf dem du stehst!

Sicherer Felsen, umwindet von dem 

Geschehen.

Beidfüssig stehst du in klarem Geben,

Burgwall in Schlossen: wie leicht verheert

Die Nähe!

Eigene Stunden, gewiss, und von dem 

Einmal Verwund’nen versenkst du Sonden

Entgegen

Anderem Finden und Ringen dann:

Nutzend zur Rettung, was heben kann:

Den Hebel.

 

Was für ein Boden, auf dem wir stehen!

Kichernden Ernstes entschlossen, mehr als

Zu leben!

Beidfüssig steh’n wir im Scherben-Haufen,

Wolkenbruch-Bürgen, bemüht zu nehmen

Im Geben!

Eigene Ronden, gewiss, und mehr als 

Einmal in Geist und Gebein verdreht das

Gedenken

Anderem Sinnen und Minnen zu:

Grund-Firmamente: wie schwer ist Ruh

Im Danke!

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