Aus dem Zyklus "Senfkorn. Auster": Das Allein

Ich will das

Allein. Alles 

Rafft dahin 

Der andere in seinem

Blick. Ich bin 

Nur. Weniger mehr und

Ich wäre nicht

Mehr. Die Zeit ist ein schwerer 

Fall. Ist denn Licht

Darin: darin

Dass nichts mich hält

Und doch alles da ist

Dass die Lieber nichts bewies

Und doch alles zum Handeln

Ruft. Darin 

Ist kein Licht

Und doch wiegt es nicht. 

Ist es nicht aufzuwiegen. 

Ich will das

Allein. Anders

Verfällt mein Dasein

Im Blicke

Im Spiegelsplitter.

Alles äfft das Dunkle

Sogar das Licht. Zeigt

Die Zeit ihr Gewicht 

Am geringen Auftrieb 

Am falben Grund

Am dürren Galopp

Dem Bord entlang

Ihr gespanntes Gewicht

In meiner Ungeduld

Und Ruhelosigkeit?

Allein wohin springt sie?

Allein darin bin ich

Ich: nichts besteht

Wenn ich tue. Weshalb ich

Tue und hoffe auf euch:

Möge das Blut eurer Gedärme meinen Graben

In ein reissendes Gewässer verwandeln!

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