342. Tagesgedicht: Schwäche und Grenze

Wie gross ist die Schwäche

Von meinen Stärken begrenzt

Die um überschritten zu werden

Von mir einen andern Menschen erforderten - 

Wie weit erstreckt sich ihr Reservat

Dass sie dich die du vielleicht da draussen stehst

Abstösst wie ein Magnet sein gleichgeladenes Gegenüber?

Liegt in den Hektaren aus Dornen und Dickicht

Ein Samen noch begraben

Der spriessen nicht kann

Inmitten dieser pittoresken Schwäche:

Sein langsames Wachstum stockt darin.

Doch glaube ich nicht

Dass Dickicht und Dornen mir schaden

(Noch nicht) in ihrem starken Wuchern.

Was bestünden die Grenzen

Die sauber wie Handläufe glänzen

Metallisch-magnetisch

Aus Stärken? 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0