332. Tagesgedicht: Liebesgedicht

Meine Arme trösten nicht mehr.

Meine Hände nichts mehr als Fleisch.

Sie berühren nur deine Haut.

Schmiege dich nur an: s’ist nicht schwer!

 

Meine Sätze balgen um nichts mehr.

Meine Worte leides Geheisch.

Sie besteh’n allein noch aus Laut.

Rede mir davon: s’ist nicht schwer!

 

Drückt ich auch fest

Redet ich viel:

Es hilft uns nichts.

 

Aus ist das Spiel.

Selbst aus dem Rest

Entsteht uns nichts. 

 

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