Oliver Füglister, * 02.11. 1974, Lausanne CH

Oliver Füglister, * 02.11. 1974 in Lausanne CH

 

Als Historiker im Mittelalter verwurzelt. Nach Arbeit in der Wirtschaft zeitweilige Abkehr von der Arbeitswelt; zwei Jahre Hausmann. Ehrenamtliche Engagements als Elternrat und Schulrat. Seit März 2014 Vorstandsmitglied der Schweizerischen Lyrischen Gesellschaft Pro Lyrica, auf deren Initiative er bisher rund 50 Beiträge für das Lyrik-Glossar verfasst hat.

  

Seit frühester Kindheit geprägt von Fabulier- und Lügenlust. Eine erste unglückliche Liebe trieb mich unglücklicherweise in die Arme der Lyrik. Sie halten mich seither umfangen und gefangen. Seit dem Herbst 2013 erstmals wieder am Erzählen, erste Erzählungen. Ebenfalls seit Herbst 2013 regelmäßige Auftritte in den Straßen Basels anlässlich des selbst gegründeten „Samstags der Poesie“.

 

Starke Beeinflussung durch russische Lyrik (Pasternak, Mandelstam, Majakowski) und durch die poètes maudits des 19. Jahrhunderts. Gegenwarts-Lyriker, die mir wichtig sind: Jaan Kaplinski, Thomas Kunst.

 

Wichtige Themen sind mir (als Vater zweier Kinder) Kindheit, Liebes- und Freundschaftsbeziehungen sowie die Vergänglichkeit allen menschlichen Strebens. Zurzeit beschäftigt mit einem doppelten Sonettenkranz (14x14 + 1 Sonett) mit dem Titel „Stasis“.

 

Tendenzen in der Lyrik: Vokale / Laute und ihre Verwendung (sinnlich und sinngebend), absurd/surreale Welten

 

Tendenzen in der Prosa: sprachliche Verknappung trifft auf sprachliche Diarrhöe

 

Ist jetzt gerade in der Waschküche am Wäschehängen, sein Junge rast donnernd auf seinem blauen Auto unter den Laken hindurch.